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Gedanken zur Zeitqualität in der Krebs-Periode 2018

Sie lesen hier eine gekürzte Fassung von

ZEITQUALITÄT AUS ASTROLOGISCHER SICHT

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler.

Sich selbst sein

Beim Eintritt der Sonne in den Krebs am 21. Juni 2018 findet zugleich die Sommersonnenwende statt. Drei Tage nach der Sommersonnenwende, am 24. Juni, wird das Mittsommerfest,  das Fest von Johannes dem Täufer, gefeiert. Nach der Sommersonnenwende beginnt die Sonne „zurückzukrebsen“, bis sie am 21. Dezember bei der Wintersonnenwende den tiefsten Punkt erreicht hat. Johannes der Täufer sagte: „Er muss wachsen, ich aber abnehmen“ (Joh. 3.30), das heisst, unser Höheres Selbst muss wachsen, unser Ego dagegen abnehmen.  Unser „Höheres Selbst“, unsere innere Sonne, die in unserem Herzen inkarniert ist, setzt nicht nur unser schöpferisches Potenzial frei, sondern befähigt uns dazu, offen auf andere Menschen zuzugehen, weil wir es nicht nötig haben, uns zu verbiegen oder gar andere herabzusetzen. Dort jedoch, wo Egos aufeinanderprallen, so wie dies im Weltgeschehen vielerorts zu beobachten ist, führt das zu keinen Lösungen, sondern zu noch mehr Leid.    

Bedeutsam ist dies, weil die Berichtsperiode im Sog von drei Finsternissen steht, nämlich der partiellen Sonnenfinsternis vom 13. Juli 2018, der totalen Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 und der partiellen Sonnenfinsternis vom 11. August 2018, die alle auf der Zeichenachse Wassermann-Löwe, der Individualitätsachse, stattfinden. Im Zusammenspiel mit dem vom 26. Juni bis zum 27. August 2018 rückläufigen Mars im Wassermann geht es darum, Handlungsweisen zu überdenken, die uns von unserem Herzen abschneiden. Dazu gehören beispielsweise die Digitalisierung und die künstliche Intelligenz, die zunehmend und kaum merklich in viele Lebensbereiche eingreifen.    

Diese Tendenzen werden intensiviert durch den noch bis zum 10. Juli 2018 rückläufigen Jupiter im Skorpion, der uns dazu auffordert, Wahrheiten ins Antlitz zu schauen. Jupiter, der auch die Suche nach einem sinnerfüllten Leben schürt, mag uns auch darauf hinweisen, dass das Leben erst einen Sinn macht, wenn wir fähig sind, unser Ich, d.h. uns selbst, mit ganzem Herzen einzubringen. Solche Prozesse ziehen eine Revision unserer Glaubensmuster und Wachstumsansprüche nach sich. Dies wiederum bewirkt, dass sich der Druck, unter den uns die rückläufigen Planeten Saturn und Pluto im Steinbock stellen, in eine immense Kraft verwandelt, die dazu genutzt werden kann, Methoden, Systeme und Strukturen den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Die Impulse dazu liefert uns Uranus im Stier, der dazu beiträgt, Schranken zu durchbrechen, sowie Neptun in den Fischen, der uns fühlen lässt, dass wir mehr miteinander verwoben sind, als wir wahrhaben wollen. 

In der Krebsperiode werden sowohl Impulse für die Aufarbeitung der Vergangenheit als auch für Neuanfänge gesetzt, die über diese Periode hinausragen. Ein natürliches Selbstbewusstsein, eine Präsenz im Hier und Jetzt, wird uns helfen, schier leichtfüssig die an uns gestellten Herausforderungen zu meistern, wissend, dass es sich um notwendige Evolutionsprozesse handelt, die ohne Druck nicht stattfinden könnten, weil wir vermutlich zu träge wären. Der Erfolg ist uns gewiss, wenn wir Stoppschilder beachten und Schritt für Schritt das erledigen, was gerade ansteht. 

Im Weltgeschehen, wo so viele unterschiedliche kollektive, unbewusste Einflüsse aufeinanderprallen, wird missbrauchte Macht auf Widerstand stossen und umgekehrt egoistischer Widerstand auf eine Macht stossen, die konsequent durchgreift und wenn nötig Massnahmen lanciert, um bestehende Gesetze den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Das müssen wir leider aushalten. Das Bedeutsame ist jedoch, dass wir mit unserem Sein ganz wesentlich zu einer Wende beitragen, auch wenn dies nicht von heute auf morgen geschieht. 

 

Die Tage vom 21. bis zum 24. Juni 2018 – ein stürmischer Anfang 

 

Die Sonne wechselt am Donnerstag um 12.08 Uhr in den Krebs. Zu Beginn der Krebs-Periode steht die Sonne im Sog des Schwertes des Orions. Deshalb gestalten sich die Tage vom 21. bis zum 24. Juni recht kämpferisch.Das kann auch bedeuten, dass wir leichter als zu anderen Zeiten fähig sind, mit dem Schwert des Bewusstseins oder in konkreten Aktionen Bande zu durchschneiden. Allerdings ist es weise, achtsam vorzugehen, denn: 

Mars wird am 26. Juni rückläufigund das bedeutet, dass alle Handlungen bis zum 27. August 2018 in eine Revisionsphase gelangen. Da Mars Ende der Woche seine Geschwindigkeit verlangsamt und wir es nicht gewohnt sind, dass Mars rückwärts läuft, ist bis Ende der folgenden Woche die Tendenz zu Blockaden erhöht.  

Im Weiteren ist es bis Freitag nicht einfach, sich in privaten, freundschaftlichen oder geschäftlichen Beziehungen aufeinander einzustellen. Dies ist deshalb so, weil der männliche Pol geneigt ist, rasch, unkonventionell und rastlos die Welt zu erobern, der weibliche Pol dagegen eher die spielerischen, kreativen und strahlenden Seiten des Lebens geniessen möchte. Es können Tage des Liebens, des Leidens und des leidenschaftlichen Begehrens sein, die Menschen zueinander führen, aber auch voneinander trennen. Diese extremen Spannungen abzubauen, geht nur, wenn in Beziehungen aktive und passive Phasen sein dürfen. Das Bedürfnis nach Freiheit und Autonomie ist erhöht, und man ist kein Egoist, wenn man seine eigenen Ziele und Werte verfolgt – im Gegenteil: Wer den Mut hat, sich selbst zu sein, dient damit der Menschheit am meisten.

Von Freitag bis Sonntag weht ein rauer Wind im Denken, Kommunizieren und Handeln. Es können auch wunde Punkte durch Ereignisse offengelegt werden, die mit vergangenen Handlungsweisen, erlittenen Ungerechtigkeiten und unserem Geburtsrecht nach Geborgenheit zu tun haben. Auf der persönlichen Erlebnisebene ist es oftmals das Beste, wenn man die Dinge anerkennt, so wie sie sind, und sich dann eine emotionale und geistige Auszeit gönnt, bis man fähig ist, aus einer übergeordneten Perspektive heraus zu reagieren. In solch ruhigen Minuten, in denen wir uns in den inneren Raum unseres Herzens begeben, können einem am leichtesten die Einsichten zufallen, die man in solchen Situationen eben benötigt. Zu harten Autoritäts- und  Machtkonflikten oder gar Gewalt und kriegerischen Ausbrüchen kommt es dort, wo die Einsicht zu gütlichen Regelungen fehlt. Einen Ausweg aus spannungsgeladenen Situationen kann auch das zeitweise Ausweichen bilden, bis sich die Dinge beruhigt haben. Da die Tendenz zu überempfindlichen Reaktionen erhöht ist, empfiehlt es sich, den Kontakt mit rechthaberischen Menschen zu meiden, selbst dann, wenn man vorübergehend ins Unrecht gesetzt wird. Es kann aber auch sein, dass man Rückgrat zeigen und entschlossen zu dem stehen muss, was der eigenen, inneren Integrität entspricht. 

Die hohen Daseinsansprüche der Venus, die sich vom 13. Juni bis zum 10. Juli 2018 im Löwen befindet, werden von Sonntag bis Dienstag der folgenden Woche durch Jupiter geschürt. Seien Sie achtsam, versprechen Sie nicht zu viel und gehen Sie keine finanziellen Risiken ein.

 

 

Die Woche vom 25. Juni bis zum 1. Juli 2018  - Geborgenheit contra Ernst des Lebens

 

Mars wird am Dienstag rückläufig und erst am 27. August 2018 wieder direktläufig. Um Enttäuschungen zu vermeiden, ist es weiser, sich auf Blockaden einzustellen, die dazu einladen, die Handlungsenergie auf innere und äussere Überarbeitungsprozesse zu lenken. 

Bis Dienstag schürt der Wunsch nach individuellen Entfaltungsmöglichkeiten das Bedürfnis, Ziele anzupeilen, die die vorhandenen Möglichkeiten übersteigen können. Der tiefere Sinn dieser Tage ist es, Wachstumsmöglichkeiten zu überdenken, und zwar sowohl in Bezug auf zu hohe als auch zu niedrige Ansprüche. Diese Prozesse können eine Korrektur von Glaubensvorstellungen über Entwicklungsmöglichkeiten beinhalten, die dazu führen, ein  Wertverständnis für das, was wir sein können und sein wollen, zu entwickeln. Im Alltag empfiehlt es sich, übertriebene Ausgaben zu vermeiden und auch keine unrealistischen Versprechen abzugeben. Es ist denkbar, dass in diesen Tagen Menschen mit egoistischen Daseinsansprüchen vom hohen Ross herunterfallen.   

Von Dienstag bis Freitag kommt ein strukturierender Einfluss hinzu, sei dies nun durch die eigene Vernunft oder durch eine andere Person, der die Aufmerksamkeit auf das Machbare lenkt und wo notwendig Grenzen setzt. Das Bedürfnisnach Geborgenheit und der Ernst des Lebens sind zwei unterschiedliche Aspekte unserer menschlichen Existenz, die nicht so leicht zu handhaben sind. Wer standhaft, konzentriert und bereit ist, seinen Blick auf das Wesentliche zu fokussieren, dem wird es leichter fallen, allfällige Korrekturen vorzunehmen und Ziele, auch diejenigen nach Nestwärme und einer schützenden Umgebung, zu verfolgen.   

Beim Vollmond am Donnerstag befinden sich die beschriebenen Prozesse auf dem Höhepunkt. Es lohnt sich in diesen Tagen, die Arbeit und die täglichen Verpflichtungen ernst zu nehmen, sich jedoch gleichzeitig auch genügend Rückzugsmöglichkeiten in die Stille zu gönnen. Letzteres mindert die Gefahr, sich beispielsweise von Handlungsweisen oder anderen überraschenden Ereignissen, die mit der Vergangenheit zu tun haben, aus der Bahn werfen zu lassen.   

Merkur im Löwen fördert vom 29. Juni bis 6. September ein grosszügiges, herzliches und selbstbewusstes Denken und Kommunizieren, was im schwierigen Erleben auch in Prahlerei zum Ausdruck kommen kann. Merkur bleibt deshalb solange im Löwen, weil er vom 26. Juli bis zum 19. August 2018 rückläufig ist. Das bedeutet, dass Denkmuster, und all das, was man allenfalls auch gedacht und geschrieben hat, in diesem Zeitraum in eine Revisionsphase gerät. 

Von Freitag bis Sonntag erfährt nun diese beschriebene Denk- und Kommunikationsweise eine immense Beschleunigung, was leicht dazu führen kann, dass Kleinigkeiten übersehen werden. Mit radikalen und unerwarteten Meinungsänderungen und Ereignissen, die auch die Finanzen betreffen können, muss gerechnet werden. Wer sich Zeit nimmt, tief durchzuatmen und innerlich ruhig zu werden, läuft weniger Gefahr, Fehler zu machen, andere verbal zu überrumpeln oder sich überrumpeln zu lassen – im Gegenteil: Im Potenzial können sich in diesen Tagen eine Fülle von neuen Möglichkeiten eröffnen, beispielsweise wie man mit den vorhandenen Talenten oder Ressourcen geschickter umgeht oder so dringende Probleme wie die Umweltverschmutzung effizient anpacken könnte. 

 

Vom 29. Juni bis zum 6. Juli steht die Krebs-Sonne unter dem  Einfluss des Sterns Alhena im Fuss des linken Zwillings. In diesem Zeitraum gelingt es uns leichter, aufrecht, stolz und entschlossen den eigenen Weg zu gehen, selbst wenn wir uns gerade in einer verwundbaren Phase befinden.

 

 

Die Woche vom 2. bis zum 8. Juli 2018 – Zuerst denken und dann reden

 

Mars ist rückläufig; achtsames Handeln schützt vor Ärger. Es lohnt sich, Aktionsspielräume sowie technische und wissenschaftliche Errungenschaften sowie auch eigene geistige, vielleicht sture Konzepte zu überdenken. 

Die Tage von Dienstag bis Donnerstag fordern dazu auf, sich im Denken und Kommunizieren von der Weisheit des Herzens leiten zu lassen und nicht nur von der Vernunft, d.h. von dem was man angeblich soll und darf. Umgekehrt kann es auch sein, dass Menschen, die nur reden und nicht bereit sind, sich auch ins Zeug zu legen, mit Konflikten rechnen müssen.  

Diese Themen setzen sich fort. Von Mittwoch bis Freitag hängt es nicht nur von so hehren Qualitäten wie Herzlichkeit und Grosszügigkeit ab, ob es gelingt, sich im Dialog zu einigen, sondern auch von der Bereitschaft, Möglichkeiten der Verwandlung zu nutzen, die sich in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und ihren unterschiedlichen Ausgangslagen bieten. Zu schwierigen Situationen kommt es überall dort, wo gesprochen und gehandelt wird, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Meistens lohntessichseine Zunge im Zaum zu haltenund überstürztes Handeln zu vermeidenund zwar auch dann, wenn man das Gefühl hat, man werde deshalb für dumm verkauft. Es ist zudemweiser, Diskussionen mit rechthaberischen Menschen zu meiden, weil ein Ego immer Recht haben will und das eigene Ego halt dann dazu neigt, es dem anderen zu beweisen. Dort jedoch, wo es wirklich wichtig ist, fasse man sich  ein Herz und erlaube sich, egal wie  uns andere wahrnehmen mögen, das zu sagen, was Sache ist.  

Jupiter wird am Dienstag der folgenden Woche direktläufig. Er steht wegen seines Richtungswechsels von Freitag bis Ende der nächsten Woche praktisch still. Deshalb können sich Energien stauen, was im besten Fall mit einer Vorfreude auf das Kommende verglichen werden kann. Im schwierigeren Erleben werden «Dämonen» in Form von Sinnkrisen oder einem exzentrischen Verhalten auf den Plan gerufen. Gut beraten, wer schlicht und einfach geduldig einen Schritt vor den anderen setzt. 

Von Samstag bis Montag der folgenden Wocheist bei sensiblen Menschen das Bewusstsein darüber erhöht, dass wir alle miteinander verbunden sind, und dies führt wiederum zu einer Erhöhung des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft. Es empfiehlt sich dennoch, Angelegenheiten sachlich zu analysieren sowie Grenzen und Möglichkeiten zu respektieren, zumal die Tendenz erhöht ist, grosse Worte zu machen sowie zu viel zu versprechen.

 

 

Die Woche vom 9. bis zum 15. Juli 2018 – Durchbrüche 

 

Mars ist rückläufig, handeln Sie deshalb achtsam und meiden Sie aggressive Situationen.  

Vom  9. bis zum 16. Juli färben die Sterne Pollux und Castor in den Köpfen der Zwillinge die gefühlsbetonte Krebs-Sonne. Krebskräfte, die von Pollux beeinflusst sind, äussern sich in einem zweifelnden, hinterfragenden, kritischen und zynischen Denk- und Kommunikationsstil. Als Gegensatz dazu gestalten sich unter dem Einfluss von Castor Denken und Kommunizieren weltoffen, zukunftsorientiert, optimistisch, aber auch oberflächlich. Intensiviert werden diese Sterneneinflüsse durch Merkur, der sich in dieser Woche im Tierkreiszeichen Löwe aufhält. Dadurch gestalten sich Denken und Kommunizieren grosszügig, herzlich, im schwierigen Erleben aber auch überheblich. 

 

Bis Dienstag ist die allgemeine Stimmungslage gefühlsbetont und einfühlsam; im anspruchsvolleren Erleben kann es sein, dass Gefühle der Traurigkeit überhand nehmen oder sich die einen gar als Opfer sehen. Inspirierend wirkt ein selbstbewusster Wind im Denken und Kommunizieren, der dazu motiviert, Wahrheiten, religiöse Ansichten, Wachstumsansprüche sowie soziale Fragen zu hinterfragen. Da Jupiter am Dienstag wegen seines Wechsels zur Direktläufigkeit stillsteht, können Themenkreise im besten Fall fokussiert diskutiert werden, doch mit konkreten Resultaten darf nicht sofort gerechnet werden.

 

Die Tage von Mittwoch bis Samstag stehen im Sog des Neumondes vom Freitag, bei dem es sich um eine partielle Sonnenfinsternis handelt. In diesen Tagen wirkt im Guten wie im Schlechten ein enormes Transformationspotenzial. Durchbrüche und Höchstleistungen können gelingen, aber leider auch, je nach den Vorarbeiten, die geleistet worden sind, genau das Gegenteil. Erleichternd wirkt in Beziehungen und Wertangelegenheiten ein inspirierender Wind, der einem hilft sich zu entscheiden, von was es sich allenfalls zu befreien gilt. Und – gleichzeitig kann man sich manche Enttäuschung ersparen, wenn man sich in Bezug auf Anliegen und Wünsche nicht nur von Gefühlen, sondern auch von nüchternen Fakten leiten lässt. Gesamthaft betrachtet braucht es ein solides Bewusstsein für sich selbst, um sich weder von anderen Menschen noch von anspruchsvollen Herausforderungen unter Druck setzen zu lassen. Die beste Voraussetzung für ein gutes Gelingen sind Integrität und Standhaftigkeit sowie natürlich auch eine gewisse Flexibilität, wissend, dass im Fluss des Lebens immer wieder mit Veränderungen gerechnet werden muss. 

 

 

Die Woche vom 16. bis 22. Juli 2018 – Schritt für Schritt vorgehen 

Zu Beginn der Woche stehen Hilfsbereitschaft in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie  ein sorgfältiger Umgang mit Werten und Ressourcen im Kontrast zu einer ungeduldigen, ja machtvollen Handlungs- und Durchsetzungsweise. 

Mars ist rückläufig und bringt in der ganzen Woche vergangene Handlungsweisen, Erfindungen sowie technische und wissenschaftliche Errungenschaften zur Sprache, die allenfalls in eine neue Form gebracht werden müssen, beispielsweise dort, wo das Internet die Menschen von sich selbst wegführt. Im schwierigeren Erleben besteht die Gefahr, zu machtvoll und zu schnell Ziele erreichen zu wollen, wodurch die Unfall- und Explosionsgefahr erhöht ist. Dieser Einfluss erreicht am Mittwoch seinen Höhepunkt. All das, was wir in diesen Tagen erkennen, es kann sich dabei auch um ein Erinnern an längst vergangene Zeiten handeln, kommt in den Tagen vor und nach dem 22. September 2018 noch einmal zur Sprache. 

In den letzten Tagen der Berichtsperiode weht in Beziehungen und im Umgang mit den Finanzen ein hilfsbereiter, vernünftiger und auch tiefgründiger Wind, was bestimmt besänftigend auf erhitzte Gemüter wirkt. Der Punkt ist, dass diese sanften und unterstützenden Einflüsse im Trubel der Geschehnisse oftmals gar nicht wahrgenommen werden.

Die Sonne wechselt am Sonntag um 23.01 Uhr in den Löwen. Über den Löwen regiert die Sonne, die allen Wesen auf der Erde Licht, Wärme und Leben spendet, und das Wissen darum soll gerade in diesen anspruchsvollen Zeiten unser Selbstbewusstsein stärken. Mehr darüber in der nächsten „Zeitqualität“.

 

© Ruth Siegenthaler

17. Juni 2018