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Gedanken zur Zeitqualität in der Skorpion-Periode 2019

 

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler.

 

 

Die Vergänglichkeit der Dinge und die Besinnung auf unsere Kernkompetenzen

 

Die Sonne wechselt am 23. Oktober 2019 um 19.21 Uhr in den Skorpion. In der Skorpion-Periode eines Jahres werden die Tage kürzer, erneut neigt sich ein Jahr dem Ende zu, und mit den in der Natur fallenden Blättern wird die Vergänglichkeit unserer Existenz sinnlich spürbar. Im Positiven erleben wir durch diese Signale das Leben intensiver, und im Negativen umfangen uns Gefühle der Trauer. 

Diese Stimmungen werden dadurch intensiviert, dass wir uns in rasantem Tempo auf die Konjunktion zwischen Saturn und Pluto im Steinbock vom 12. Januar 2020 zubewegen. Dieser Einfluss fegte schon in den vergangenen Monaten wie ein Herbststurm alles weg, was nicht niet- und nagelfest ist oder anders gesagt, was nichts mehr taugt. Im Potenzial jedoch beschert derselbe Einfluss nicht nur Abbruchsituationen, sondern gewaltige Aufbruchsmöglichkeiten. Da Pluto über den Skorpion regiert und Mars, der alte Herrscher über dieses Zeichen, in der Berichtsperiode harte Aspekte zu Saturn und Pluto aufnimmt, werden sich Auf- und Abbruchsituationen verschärfen,  

Merkur wird am 31. Oktober 2019 im Skorpion rückläufig und am 20. November 2019 in diesem Zeichen direktläufig. In diesem Zeitraum fliegen tendenziell vermehrt Skandale und Lügen auf. Aber auch Missverständnisse und Fehler passieren häufiger, was wir jedoch mit einem achtsamen Verhalten weitgehend vermeiden können. Das wichtigste astrologische Ereignis in der Berichtsperiode ist der Merkur-Transit vom 11. November 2019, der einen Tag vor dem Vollmond stattfindet. Ein Merkur-Transit ist ein exakter Durchgang des Merkurs über die Sonne und ist recht selten, geschah doch dies zum letzten Mal am 9. Mai 2016. Es ist möglich, dass in den Tagen vor und nach dem 11. November 2019 Dinge passieren, in denen Bewährtes auf einen Schlag seine Berechtigung oder seine Gültigkeit verliert. Zu Saturn und Pluto sowie zur Skorpion-Energie gehören auch die Machtgefüge in der Welt, die im Hintergrund die Fäden ziehen und Völker manipulieren. Es ist nicht auszuschliessen, dass durch Indiskretionen oder Ereignisse publik wird, wo die eigentlichen Zentren der politischen und wirtschaftlichen Macht liegen. Denkbar ist auch, dass Massnahmen ergriffen werden, um aus dem Lot geratene Angelegenheiten wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im individuellen Erleben wird uns die Möglichkeit gegeben, Denk- und Kommunikationsmuster zu durchschauen, was uns dazu befähigt, zu unseren Kernkompetenzen vorzudringen. Dies beinhaltet auch, dass sich der ganz gewöhnliche Mensch seine Macht zurückholt und immer weniger fremdbestimmen lässt.  

Der Skorpion ist ein Wasserzeichen, neigt jedoch dazu, die Kontrolle behalten zu wollen. Ein bisschen Kontrolle ist sicherlich gut, doch zu viel davon hindert uns daran, uns der Weisheit des nährenden und beschützenden Lebensflusses anzuvertrauen. Wichtig ist gerade in der Skorpion-Periode, Erwartungen loszulassen, auch diejenigen, die wir an uns selbst hegen, und sich stattdessen mit Respekt und Liebe zu begegnen. 

 

 

Die Tage vom 23. bis zum 27. Oktober 2019 – Konsequentes Handeln

Zuerst ein Hinweis: All die Dinge, die in diesen Tagen besprochen und entschieden werden, können während der rückläufigen Phase von Merkur vom 31. Oktober bis zum 20. November 2019 in eine weitere Abklärungsphase geraten.

 

Die Sonne wechselt am Mittwoch um 19.21 Uhr in den Skorpion. Damit nimmt wohl eine der intensivsten Perioden im Jahresverlauf ihren Anfang, rückt sie doch im Skorpion auf den verschiedensten Ebenen Sterbe- und Werdeprozesse in den Fokus.  

Der Umgang mit Finanzen sowie zwischenmenschlichen Beziehungen gestaltet sich von Donnerstag bis Samstagtiefgründig und leidenschaftlich, was durchaus bereichernd sein kann. Der beste Nutzen kann diesen Tagen abgewonnen werden, wenn man seine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf das richtet, was im Leben Sinn macht, und dann erst Entscheidungen trifft.  

 

Mit Mars in der Waage gestaltet sich das Leben vom 4. Oktober bis 19. November grundsätzlich diplomatisch, abwägend und friedliebend. Von Freitag bis Dienstag der folgenden Woche steht nun Mars im Quadrat zu Saturn in Steinbock, was bedeutet, dass in diesen Tagen die direkte  Handlungs- und Durchsetzungsweise zensiert wird. Dies kann sich so äussern, dass Aktionsspielräume und Vorgehensweisen strukturiert werden müssen. Möglich ist auch, dass wir selbst oder Autoritätspersonen von uns und anderen mehr Disziplin verlangen. Gut  beraten ist, wer Kritik oder Hindernisse als Anstoss dazu betrachtet, Korrekturen anzubringen oder Handlungsweisen zu optimieren. Im Weiteren trägt ein flexibles und kompromissbereites Verhalten dazu bei, sinnlose Konflikte zu vermeiden, zumal sich Mars in der übernächsten Woche auch noch im Quadrat zu Pluto im Steinbock befindet. 

 

 

 

Die Woche vom 28. Oktober bis zum 3. November 2019 - Taktwechsel

Den Neumond am Montag können wir gesamthaft gesehen unter dem Titel „Wertewandel“ einordnen. Die Fragen, die wir uns im persönlichen Erleben stellen sollten, lauten: Von welchen Traditionen will ich mich trennen, welche Werte will ich verteidigen, und welche Erneuerungen führe ich auch auf der ganz persönlichen Ebene durch. Damit kann gerade in unserer Zeit auch ein umweltgerechteres Konsumverhalten gemeint sein. Der vor und nach dem Neumond wirkende intensive und transformierende Wind in Beziehungen und finanziellen Angelegenheiten gibt uns ferner Gelegenheit, Vergangenes aufzuarbeiten und vielleicht Gegenwärtiges mit den neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften auf den aktuellen Stand zu bringen. Im Weltgeschehen muss vor allem an den Finanzmärkten mit Unruhen gerechnet werden. 

Venus und Merkur leuchten als Abendsterne am Himmel und wecken von Dienstag bis Donnerstag sowohl die philosophische als auch eine leidenschaftliche Ader in uns. Davon profitieren im Guten Gespräche und Diskussionen über Zusammenleben, Werte sowie  kreative Projekte aller Art. Im eher schwierigeren Erleben kann es sein, dass es uns schwer fällt, neutral zu bleiben, und uns die Emotionen, die mit einem persönlichen Engagement verbunden sind, aufwühlen. 

Diese Thematik wird uns in den kommenden Wochen erhalten bleiben, da Merkur am Donnerstag in Konjunktion mit der Venus rückläufig wird. Da der Götterbote wegen seines Richtungswechsels von Mittwoch bis Freitag praktisch still steht, bis er erneut an Geschwindigkeit zulegen wird, ist es weiser, sich auf Stockungen einzustellen. Die anschliessende dreiwöchige Rückläufigkeitsphase von Merkur dient dazu, Angelegenheiten zu überarbeiten. Um Missverständnisse, Verzögerungen usw. zu vermeiden, ist es weise, sorgfältig zu kommunizieren und Zeitreserven einzuplanen. 

 

Von Samstag bis Montag der folgenden Woche wirkt eine emotionale, verletzliche Stimmung sowie zugleich ein unterschwelliges Bedürfnis nach Freiheit, was im bewussten Umgang keine Probleme bescheren sollte. 

 

 

 

Die Woche vom 4. bis zum 10. November 2019 - Sich um Besonnenheit bemühen

 

Merkur ist rückläufig, sorgfältiges Denken und Kommunizieren beugt Missverständnissen, Intrigen und anderen Schwierigkeiten vor.

In der ganzen Woche ist die Fähigkeit erhöht, sich der eigenen Wünsche, Ideale und Hoffnungen bewusst zu werden. Das wiederum gibt uns die Chance, diese zu strukturieren und zu verwirklichen. Es kann sich dabei auch um Projekte zum Wohle anderer handeln.  

 

Von Montag bis Donnerstag weht in Bezug auf die Handlungs- und Durchsetzungsweise ein rauer Wind, der sich bildlich gesprochen zu einem Tornado entwickeln kann. In der Mitte eines Tornados ist es ruhig. Das bedeutet, dass, wenn wir in unserer Mitte weilen, es leichter gelingt, situationsgerecht zu handeln und diese Kräfte zu nutzen, um beispielsweise nicht mehr gültige Systeme und Strukturen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und damit dem Neuen den Boden zu ebnen. Leider muss damit gerechnet werden, dass mit Gewalt versucht wird, berechtigte oder unberechtigte Anliegen durchzusetzen. Die grosse Herausforderung besteht darin, situationsgerecht zu handeln sowie sich selbst und andere nicht unter Druck zu setzen oder gar mit überraschenden Aktionen zu manipulieren. Im schwierigen Erleben ist die Tendenz zu Gewalt erhöht.

 

Von Donnerstag bis Sonntag trägt ein sanfter Einfluss dazu bei, Angelegenheiten und Zielsetzungen in eine Form zu bringen. Da Merkur rückläufig ist, dürfte es mehrheitlich um Klärung und/oder Aufarbeitung gehen. Je nach Situation, Verfassung und Geisteshaltung kann die Sehnsucht nach Harmonie und Verbundenheit mit anderen Menschen gleichzeitig sowohl stärkend als auch schwächend empfunden werden. Stärkend wirkt dieser Einfluss dann, wenn wir Grenzen ziehen können und uns dabei bewusst sind, dass wir in unserem Sein dennoch alle miteinander verbunden sind, womit auf eine ganz natürliche Art und Weise eine Erhöhung des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft verbunden ist. Im schwierigen Erleben fehlt es an Standfestigkeit und innerer Sicherheit, was dazu führt, dass Emotionen überborden oder man sich von den wirkenden Einflüssen mitreissen lässt.  

 

Von Samstag bis Dienstag der kommenden Woche wirkt ein sanfter Einfluss, der tiefgründiges, gefühlvolles, intuitives Denken und Kommunizieren begünstigt. Doch man lasse sich ob der Sanftheit nicht täuschen, kann es doch in diesen Tagen im Potenzial durchaus gelingen, tiefschürfende Ursachen zu erkennen, was im schwierigeren Erleben zu Meinungsverschiedenheiten führt. 

 

 

 

Die Woche vom 11. bis zum 17. November 2019  

Gewohnheiten analysieren und den Mut haben, neue Wege zu gehen

Merkur ist rückläufig; Achtsamkeit in allem Tun und Wirken bewahrt Sie weitgehend vor unangenehmen Ereignissen. 

Von Montag bis Freitag geben uns Mars und Jupiter Gelegenheit, den Sinn von Handlungsweisen zu erkennen und sich gleichzeitig mutig aus einengenden Situationen zu befreien. Die Kehrseite ist leider eine erhöhte Tendenz, das Recht zu den eigenen Gunsten zu verbiegen und, gerade was die gemeinsamen Ressourcen anbelangt, Gesetzeslücken zum eigenen Profit auszunutzen.   

Wo immer man im Leben steht, von Montag bis Mittwoch werden Meinungen tendenziell überzeugend vertreten. Denkbar ist, dass beispielsweise darüber diskutiert wird, von welchen Projekten man sich verabschieden muss und welche man allenfalls in einer anderen Form weiterführen will. Auf der Entwicklungsebene kann es auch darum gehen, Gewohnheiten zu analysieren und überholte Verhaltensmuster über Bord zu werfen, so dass sich leidvolle Geschichten nicht wiederholen müssen. Eine unangenehme Nebenerscheinung ist leider, dass Ansichten subjektiv, zwanghaft und manipulierend vertreten werden, und dies wiederum führt leicht zu Streitigkeiten oder gar Skandalen. 

 

Unterstützend wirkt, dass sich von Dienstag bis Donnerstag tiefgründiges Denken und Kommunizieren zugleich auch inspirierend und strukturierend gestalten. Dadurch ist es leichter möglich, durch konzentriertes Denken und Kommunizieren das, was man fühlt und ahnt, zu formulieren.  Der Höhepunkt dieser Prozesse ist am Dienstag beim Vollmond im Stier erreicht.  All die Gedanken und Gespräche, die man in den Tagen vor und nach diesem intensiven Vollmond führen mag, sollten eigentlich darauf fokussiert sein, welchen Beitrag man selbst zu einer konstruktiven Arbeit im Team leisten kann, denn gemeinsam ist man effizienter, um Veränderungen im Umgang mit Ressourcen und Werten zu bewirken. Inspirationen dazu erhält man in der Stille, wenn man mit selbst allein ist. Dort, wo dies nichts möglich ist, kann es weiser sein, nichts zu erzwingen, sondern darauf zu vertrauen, dass der Kosmos vielleicht will, dass man sein eigenes Ding macht.   

Von Mittwoch bis Freitag bieten Beziehungen Gelegenheit, Neues zu entdecken und innerlich zu wachsen, was sich auch in einer feurigen Begeisterungsfähigkeit äussern kann. Im besten Fall wird eifrig über Gott und die Welt diskutiert, werden Erfahrungen ausgetauscht, was durchaus das gegenseitige Verständnis auch für erlittenes Leid fördern kann. Da gleichzeitig das Bedürfnis nach Nähe und Hingabe erhöht ist, hüte man sich davor, Menschen zu idealisieren, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden. Auf einer anderen Ebene sind dies Tage, an denen versucht wird, Brücken zwischen  unterschiedlichen Weltanschauungen zu bauen. Aufgrund Merkurs Rückläufigkeit muss damit gerechnet werden, dass mangelnde Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Rechthaberei zu schwierigen Ereignissen führen können. Auf der persönlichen Ebene empfiehlt es sich, Vergangenes wie auch Zukünftiges nüchtern zu analysieren und mit diesen Erkenntnissen neue Schritte einzuleiten oder Entscheidungen zu treffen. Es empfiehlt sich, keine wichtigen Vereinbarungen zu unterzeichnen sowie achtsam mit den Finanzen umzugehen. 

 

 

 

Die Tage vom 18. bis zum 22. November 2019 - Intensives und massvolles Handeln 

 

Merkur ist rückläufig, achtsames Denken und Kommunizieren sowie das Einplanen von Zeitreserven bewahrt vor schwierigen Ereignissen.   

Mars wechselt am 19. November 2019 in den Skorpion und bleibt in diesem Zeichen bis zum 3. Januar 2020. In diesem Zeitraum gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise zurückhaltend, abwartend und zugleich auch sehr intensiv. Das bedeutet, dass mit explosiven Situationen gerechnet werden muss.  

Mars bildet in den letzten Tagen der Berichtsperiode leichte Spannungsaspekte zu Neptun in den Fischen und Chiron im Widder. Deshalb lautet die Empfehlung: Fassen Sie keine voreiligen Entscheidungen, nehmen Sie kleinere und grössere Zwischenfälle gelassen und vermeiden Sie körperliche Überanstrengungen. 

Die Sonne wechselt am Freitag um 16 Uhr in den Schützen. In den nächsten dreissig Tagen geht es um Vertrauen, Glauben, den Sinn des Lebens und das Bedürfnis, grössere Zusammenhänge zu verstehen. Mehr darüber in der nächsten „Zeitqualität“. 

 

© Ruth Siegenthaler

15. Oktober 2019