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Gedanken zur Zeitqualität in der Löwe-Periode 2020

 

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

 

Auf was kann ich verzichten? 

 

Die Sonne wechselt am 22. Juli 2020 um 10.38 Uhr in den Löwen. Der Löwe ist ein fixes Feuerzeichen. Das bedeutet, dass im Positiven in der Berichtsperiode das Selbstbewusstsein, die Willenskraft, Begeisterungsfähigkeit und Ausdauer zum Tragen kommen. Gerade in der Löwe-Periode haben wir jedes Jahr aufs Neue Gelegenheit, uns zu fragen, wie es um unser Herz, unseren göttlichen Wesenskern, unser Ich oder unser Selbst bestellt ist. Wir leben zudem in der Zeit, wo höhere Lichtfrequenzen und kosmische Impulse zu uns durchdringen und sich vom Kronenchakra (Corona) hinab in unser Herz (unser Herz hat auch eine Corona) senken; es ist so, als ob sich die Schleusen zu höheren, zeitlosen Informationsebenen immer mehr öffnen. Doch der Umgang mit diesen höheren Frequenzen will gelernt sein, will doch ein Selbstbewusstsein, gepaart mit Demut und Hingabe, zum Tragen kommen. Nach dem Lockdown der Corona-Krise, die uns noch eine Weile auf Trab halten wird, geht es auch darum, sich zu fragen: Auf was kann ich verzichten, damit es nicht nur mir, sondern der Welt gut geht? Oder: Muss ich so viele Kontakte pflegen wie bis anhin, die mich eigentlich nur von mir wegführen? Die Kehrseite dieser Qualitäten ist, dass in der Löwe-Periode eines Jahres zugleich die Dominanz, die Herrschsucht sowie die Sturheit verstärkt sind. Wenn wir jedoch in unserer Mitte weilen, in unserem Herzen, dürfen wir darauf vertrauen, dass wir geschützt sind und uns auch geholfen wird, wenn wir Hilfe brauchen. 

 

In der Berichtsperiode sind Chiron im Widder, Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock sowie Neptun in den Fischen rückläufig; Uranus im Stier wird zudem am 15. August 2020 rückläufig. Dadurch befindet sich die ganze Menschheit bis in den Herbst hinein in enorm tiefschürfenden Aufarbeitungs- und Vorbereitungsprozessen, die sowohl rückwärts als auch vorwärts in der Zeit weit über diese Existenz hinausreichen. Die wirklichen Probleme liegen in den Systemen, denn es geht nicht an, beispielsweise Spitäler mit Wirtschaftsunternehmen zu vergleichen. Im Weiteren werden wir in diesen Monaten mit oftmals lange zurückliegenden Angelegenheiten und Unwahrheiten konfrontiert, die uns schier den Atem verschlagen. Solche Ereignisse fordern dazu auf, Klarheit zu schaffen, und je mehr wir dies tun, desto bessere Chancen für einen Neubeginn wird uns dann die epochale Jupiter/Saturn-Konjunktion vom 21. Dezember 2020 bieten.[1] Es ist zudem wichtig, achtsam und integer zu handeln, weil all das, was wir in der Berichtsperiode in Gang setzen, während der rückläufigen Phase von Mars vom 10. September 2020 bis zum 14. November 2020 erneut zur Sprache kommen wird. 

 

Je mehr wir zudem bereit sind, lähmende Komfortzonen zu verlassen, desto mehr werden Gelegenheiten unseren Weg kreuzen, die uns helfen, unsere Lebensqualität auf anderen als den gewohnten materiellen Ebenen zu verbessern. Unterstützung erhalten wir dabei vom Kometen «Neowise», der «alte neue Weise», der ausgerechnet in diesen herausfordenden Zeiten aufgetaucht ist. 

 

 

 

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen 

Diese Einflüsse tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

 

 

Die Tage vom 22. bis zum 26. Juli 2020 – Lebensfreude und Mässigung

Die Sonne wechselt am Mittwoch in den Löwen. In der Löwe-Periode steht die persönliche Entfaltung im Vordergrund, was für viele Menschen eine Quelle von gesundem Stolz, Freude, Kraft und Selbstvertrauen sein kann. Die Kehrseite davon ist ein Zurschaustellen von Macht und Einfluss, zumal der Löwe auch das Zeichen der „Könige und Herrscher“ ist. Wie dem auch sei, im Kontext mit der herrschenden Zeitqualität stehen überhöhte Daseinsansprüche unter keinen guten Sternen. 

Das Sextil zwischen den rückläufigen Planeten Jupiter im Steinbock und Neptun in den Fischen, welches am Montag der nächsten Woche exakt ist, wirkt in dieser und der nächsten Woche.Dadurch wird es ein erhöhtes Bedürfnis, über den Sinn des Lebens zu reflektieren. Möglich sind auch Träume und mystische Erlebnisse. Auf der Kehrseite können uns aber auch Gefühle der Trauer, Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit umfangen, beispielsweise, wenn man hilflos zusehen muss, wie vielerorts Menschenrechte mit den Füssen getreten werden. Wie dem auch sei: Die Fantasie und die Intuition fliessen reichlich, was sich allerdings nur dann zu einem Segen entwickeln kann, wenn man auch den Wahrheiten nüchtern ins Auge blickt.  

 

Merkur, der Planet des Denkens und der Kommunikation befindet noch bis zum frühen Morgen des 5. August 2020 im Krebs. Bis dahin gestalten sich Denken und Kommunizieren gefühlsbetont und einfühlsam, was einer warmen Atmosphäre förderlich ist. Die Kehrseite sind übersensible Reaktionen.  

Am Mittwoch klingt das Quadrat zwischen Merkur im Krebs und Chiron im Widder aus. Deshalb können, ob beabsichtigt oder auch nicht, verletzende Worte fallen, was einem dennoch die Chance gibt, Unstimmiges zu bereinigen. Da gleichzeitig Uranus im Stier ein Sextil zu Merkur bildet, weht bis Donnerstag im Denken und Kommunizieren ein intuitiver, einfühlsamer und zugleich zukunftsorientierter und unberechenbarer Wind, der alles Neue begünstigt. Es ist denkbar, dass sich spontan Perspektiven eröffnen, die dazu beitragen, die Welt mitfühlender zu betrachten, was wiederum zu einer Lockerung von verhärteten Situationen beitragen kann.

 

 

 

Die Woche vom 27. Juli bis zum 2. August 2020  

Achtsam Denken und Kommunizieren 

Die Sonne im Tierkreiszeichen Löwe durchquert in dieser Woche die Krippe im Zentrum des Sternbildes Krebs. In der einen oder anderen Form kann es auch darum gehen, sich von Altem zu verabschieden oder Menschen loszulassen und auf diese Weise dem neuen Leben Raum zum Wachsen zu geben. Zugleich ist das Bedürfnis erhöht, etwas zu tun, was andere Menschen in irgendeiner Form nährt. 

Die Venus weilt noch bis zum 7. August 2020 in den gesprächigen, weltoffenen, flexiblen und zukunftsorientierten Zwillingen. Sie begrüsst uns übrigens in der ganzen Löwe-Phase als strahlender Morgenstern vor Sonnenaufgang.  

Von Montag bis Mittwoch bildet die Venus ein Quadrat zum rückläufigen Neptun in den Zwillingen, und gleichzeitig ist am Montag das Sextil zwischen den rückläufigen Planeten Jupiter und Neptun genau. Doch damit noch nicht genug. Zeitgleich wirkt ein Quadrat zwischen Merkur im Krebs und Mars im Widder. Das bedeutet:

Zum einen sind Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Intuition und Fantasie erhöht, was bei mangelnder Achtsamkeit leicht dazu führt, die Dinge nicht ganz klar zu sehen. Zum anderen besteht durch die Spannung zwischen einem gefühlsbetonten Denk- und Kommunikationsstil und einer spontanen Handlungsweise die Gefahr, zu reden und zu agieren, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, wodurch es logischerweise vermehrt zu Streitigkeiten kommen muss. Da zudem Sachlichkeit und Geduld in diesen Tagen einen schweren Stand haben, ist es weiser, innezuhalten oder sich Bedenkzeit zu erbitten, bis man sich sicher ist, was man überhaupt will. Auch im Umgang mit Werten und Finanzen können Illusionen leicht überhand nehmen. Deshalb ist es weiser, die Tage von Montag bis Mittwoch allenfalls für Abklärungen zu nutzen und keine wichtigen Verträge zu unterzeichnen. 

Auf einer ganz anderen Ebene können sich diese Einflüsse so äussern, dass man nicht im gleichen Trott weiterfahren will, hat doch die Corona-Krise bei vielen Menschen einen Sinneswandel in Gang gesetzt. Vielleicht stellt sich auch da und dort die Frage, wie man das Bedürfnis nach Lebensfreude mit dem Wunsch nach einem sinnvollen Leben unter einen Hut bringen kann. Es ist gut möglich, dass einem eher seelische Erkenntnisse zufliessen, in denen sich allmählich klärt, wonach man sich wirklich sehnt. Trotz dieser enormen Spannungen sind es im Potenzial ausgesprochen spannende Tage, in denen im Weltgeschehen beispielsweise über Hilfspakete, kreative Projekte aller Art oder notwendige Veränderungen diskutiert wird. 

Auch die zweite Wochenhälfte gestaltet sich nicht minder anspruchsvoll, bewegt sich doch Merkur im Krebs in Opposition zu Jupiter und Pluto im Steinbock, die beide rückläufig sind.  Dadurch weht ein anspruchsvoller Wind im Denken und Kommunizieren. Im Potenzial bieten sich Chancen, in tiefen Gedankengängen oder Diskussionen Moral- und Wachstumsvorstellungen sowie gegebene Strukturen zu hinterfragen, was dazu befähigt, Veränderungen einzuleiten. Diskussionen drohen überall dort auszuufern, wo entweder gelogen wird oder/und die Bereitschaft fehlt, Vergangenes zu bereinigen. Man hüte sich vor Rechthaberei und meide Menschen, die einem zwanghaft ihre Meinung aufdrängen wollen. Zu Autoritäts- und Machtkonflikten oder gar Gewalt und kriegerischen Ausbrüchen kommt es dort, wo die Einsicht zu gütlichen Regelungen fehlt. Einen Ausweg aus spannungsgeladenen Situationen können wir auch im zeitweisen Ausweichen finden, bis sich die Dinge beruhigt haben. Es kann aber auch sein, dass wir Rückgrat zeigen und entschlossen zu dem stehen müssen, was der eigenen, inneren Integrität entspricht. 

Von Freitag bis Montag der folgenden Woche bildet die Löwe-Sonne zuerst ein Trigon zu Chiron im Widder und anschliessend ein Quadrat zu Uranus im Stier. Dadurch ist das Bedürfnis nach Freiheit, Individualität und schöpferischen Entwicklungsmöglichkeiten erhöht, was leicht zu Ungeduld, Stress oder auch «Herzschmerzen» führen kann, weil man vielleicht niemanden verletzen möchte. Doch es bringt kein Glück, wenn man sich dem Frieden zuliebe verbiegt. Man kann seinen Mitmenschen schon die Wahrheit zumuten, sofern sie nicht mit Vorwürfen gekoppelt ist. Dieser Einfluss kann sich auch so äussern, dass man Menschen anzieht, die frischen Wind ins Leben bringen, oder aber man ärgert sich über freiheitsliebende Menschen, die das tun, was ihrem Wesen entspricht. Wie dem auch sei, es kann sowohl zu Trennungen als auch zu neuen Begegnungen kommen. 

 

 

 

Die Woche vom 3. bis zum 9. August 2020 – Freiheit contra Verzicht

Der Vollmond am Montag begünstigt das Neue sowie das Bedürfnis nach Freiheit und Horizonterweiterung. Es ist leider möglich, dass sich überall dort, wo beispielsweise Bildungsmöglichkeiten fehlen oder die Meinungsfreiheit unterdrückt wird, Emotionen abrupt entladen können. Die durch den Vollmond vom Montag aktivierten Freiheitsbedürfnisse werden bis Donnerstag durch das Quadrat zwischen Mars im Widder und dem rückläufigen Jupiter im Steinbock intensiviert. Es ist möglich, dass überall dort, wo die Bereitschaft besteht, Glaubensgrundsätze, Wachstumsansprüche und Wahrheiten zu hinterfragen, Veränderungen aktiv handelnd eingeleitet werden können. Man hüte sich jedoch vor Fanatismus und Übertreibungen jeglicher Art! Möglich ist, dass junge Männer rebellieren oder kulturelle und religiöse Unterschiede zu bösen Eskalationen führen. 

Was immer man auch vorhat, leichtfüssig werden sich Vorhaben nicht umsetzen lassen, da  Montag und Dienstag Merkur im Krebs in Opposition zum rückläufigen Saturn im Steinbock steht. Gleichzeitig bildet von Montag bis Donnerstag die Venus am aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen ein Quinkunx zum rückläufigen Saturn im Steinbock. Im Guten fallen einem Impulse zu, wie man beispielsweise Fehler beheben oder Projekten den letzten Schliff verleihen kann. Denkbar ist, dass sich Reifungsprozesse auf einem Höhepunkt befinden und es erforderlich machen, sich von dem zu trennen, was in der Zukunft nichts mehr taugt. Im schwierigen Erleben wird jede andere Meinung als Bedrohung angesehen. Eine weitere Manifestation ist, dass konservative Parteien stur am Status quo festhalten und sich jeglichen Neuerungen verweigern. Im Potenzial sind dies gute Tage, um Wertmassstäbe, die das Wohl aller und der Erde berücksichtigen, zu definieren. Wer Samen des Glücks säen will, tut also gut daran, keine Ansprüche zu verfolgen, die anderen schaden. Es geht auch um Verzicht und allenfalls auch um Opfer, die dem grösseren Ganzen dienen. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass man sich in irgendeiner Weise ausnutzen lassen soll.  

Merkur wechselt am Mittwoch in das Tierkreiszeichen Löwe und bleibt in diesem Zeichen bis zum 20. August 2020. In diesem Zeitraum gestalten sich Denken und Kommunizieren im Positiven herzlich und souverän, im Negativen prahlerisch und auf Selbstdarstellung bedacht. Am Sonntag bildet nun der Löwe-Merkur ein Trigon zu Chiron im Widder und am Montag ein Quadrat zu Uranus im Stier. 

Dadurch wird in einer ersten Phase ab Samstag ein herzliches und verständnisvolles Denken und Kommunizieren gefördert. Ab Sonntag kommt dann allerdings eine geistige Unruhe hinzu, die sich sowohl durch frische geistige Impulse als auch durch unerwartete Geschehnisse äussern kann.   

Venus wechselt am Freitag in den Krebs und bleibt in diesem Zeichen bis zum 6. September 2020. In dieser Phase weht ein gefühlvoller Wind in Beziehungen sowie im Umgang mit Werten. Dies ist wunderschön, sofern anstelle der Sachlichkeit nicht ein kindliches Verhalten tritt.  

 

 

 

Die Woche vom 10. bis zum 16. August 2020 - Forsches Handeln

Von Montag bis Mittwoch gestalten sich Denken und Kommunizieren grosszügig, herzlich und zugleich sehr schnell, was leicht dazu führen kann, dass man andere ungewollt verletzt. Das Gute jedoch ist, dass einem durchaus ganz spontan die Impulse und das Wissen zufallen, die man gerade braucht. Der Schlüssel für den Erfolg liegt in diesen Tagen in der Konzentration und der Fokussierung der geistigen Kräfte auf das Wesentliche. Das heisst: Man muss sich halt ein bisschen anstrengen, dass man sich nicht dauernd ablenken lässt. Die schwierigere Seite dieses Einflusses ist, dass überheblich, arrogant und verletzend kommuniziert wird. Hat ferner die Hektik das Sagen, so ist die Tendenz erhöht, dass wichtige Kleinigkeiten übersehen werden. 

Achtsamkeit ist dennoch geboten. Da Uranus, der in diesem Part die Hauptrolle spielt, am Samstag rückläufig wird, können schon in dieser Woche Neuerungen aller Art ins Stocken geraten. Die rückläufige Phase von Uranus dauert bis zum 14. Januar 2021. In diesem Zeitraum geht es im Potenzial darum, unsere Zukunft neu zu entwerfen, was zugleich ein Zurücklassen des Alten bedingt. Doch damit noch nicht genug:

Mars im Widder bildet am Donnerstag ein Quadrat zum rückläufigen Pluto im Steinbock. Dadurch weht in Bezug auf die Handlungs- und Durchsetzungsweise in der ganzen Woche ein rauer Wind, der sich bildlich gesprochen zu einem Tornado entwickeln kann. In der Mitte eines Tornados ist es ruhig. Das bedeutet, wenn wir in unserer Mitte weilen, gelingt es leichter, situationsgerecht zu handeln und diese Kräfte zu nutzen, um beispielsweise nicht mehr gültige Systeme und Strukturen den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und damit dem Neuen den Boden zu ebnen. Leider muss damit gerechnet werden, dass mit Gewalt versucht wird, berechtigte oder unberechtigte Anliegen durchzusetzen. 

 

Am Sonntag bilden Mars im Widder ein Trigon zur Löwe-Sonne und Venus im Krebs ein Quadrat zu Chiron im Widder. Dadurch wird zum einen von Samstag bis Dienstag der folgenden Woche der Tatendrang gestärkt. Zum anderen weht jedoch gleichzeitig ein gefühlsbetonter und empfindsamer Wind in Beziehungen und im Umgang mit Werten und Ressourcen. Weil gleichzeitig alte Verletzungen und Ungerechtigkeiten, die sich Menschen gegenseitig durch ihr Handeln zugefügt haben, zur Sprache kommen, ist die Tendenz zu überempfindlichen Reaktionen erhöht. Sind die vorangegangenen Tage konstruktiv verlaufen, so sind wir möglicherweise voller gespannter Erwartungen, die wir durchaus geniessen dürfen. Dennoch ist es wichtig, achtsam zu handeln, denn Mars ist vom 10. September bis zum 14. November 2020 rückläufig, und in dieser Zeitspanne wird auch all das in eine Revisionsphase geraten, was vorher in Gang gesetzt wurde. 

 

 

 

 

Die Tage vom 17. bis zum 22. August 2020 - Sich von überholten Dogmen lösen 

 

Die allgemeine Stimmungslage kann am Montag und Dienstag noch recht empfindsam sein, was sich im unbewussten Erleben nicht so leicht mit dem erhöhten Tatendrang verbinden lässt.  

Am Montag gibt sich Merkur ein Stelldichein mit der Sonne im Löwen. Diese Konstellation schenkt uns vor allem Montag und Dienstag die Möglichkeit, aus dem Herzen heraus zu denken und zu kommunizieren. Die Kehrseite ist, dass Meinungen subjektiv, zwanghaft oder gar kämpferisch vertreten werden. Da im Weiteren Merkur bis Anfang September wegen seiner Nähe zur Sonne nicht sichtbar ist, geht es bis dahin eher darum, die Spreu vom Weizen zu trennen, beispielsweise indem darüber entschieden wird, wie und in welcher Form Angelegenheiten weiter verfolgt werden. Auf der inneren Erlebnisebene geht es nach den gemachten Erfahrungen darum, sich zu entscheiden, von welchen Denk- und Kommunikationsmuster es sich zu verabschieden gilt.  

Motivierend ist, dass dank Venus und Uranus gleichzeitig von Montag bis Mittwoch eine frische Sommerbrise weht, die dazu beiträgt, die Welt und das, was man liebt, mitfühlend und zugleich zukunftsorientiert wahrzunehmen. Dies trägt dazu bei, sich von überholten Dogmen zu lösen sowie den Umgang mit Werten und Ressourcen ganz unseren ureigenen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. 

In den Tagen vor und nach dem Neumond am Mittwoch steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung im Vordergrund, was nur gelingen kann, wenn man im ganz gewöhnlichen Alltag, dazu gehört auch die Arbeit, all die Dinge verändert, die nicht den aktuellen Erfordernissen entsprechen und die der Gesundheit schaden. Wichtig ist, sich nicht im Alleingang profilieren zu wollen, sondern mit Gleichgesinnten zusammenzuspannen. Für Egos, die nur nach ihrem eigenen Profit schielen, stehen die Sterne nicht gut, vielmehr geht es auch um die Bereitschaft, der Welt mit seinen eigenen Talenten dienen zu wollen.  

Die Sonne wechselt am Samstag um 17.46 Uhr in die Jungfrau. Mehr darüber in der nächsten „Zeitqualität“. 

 

© Ruth Siegenthaler

19. Juli 2020 

Lektorat: Helga Eichner, München D


[1] Mein Buch «Ein neuer Tag bricht an», ist in Arbeit.