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Gedanken zur Zeitqualität in der Steinbock-Periode 2020/21

 

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

Innere Zuflucht contra Hektik

 

Der Eintritt der Sonne in den Steinbock ist in diesem Jahr wahrhaft etwas besonders, weil gleichzeitig mit der Wintersonnenwende die seltene Jupiter/Saturn-Konjunktion im Wassermann stattfindet. In der jüngeren Vergangenheit ereigneten sich schon zwei Mal wichtige kosmische Ereignisse am Tag der Wintersonnenwende, endete doch am 21. Dezember 2012 der Maya-Kalender, und am 21. Dezember 2017 trat Saturn in den Steinbock ein, den er am 17. Dezember verlassen hat. Zusammenfassend können wir sagen, dass für all diejenigen, die die Herausforderungen und Prüfungen in den letzten Jahren angenommen haben, eine herausfordernde, spannende und aufregende Zeit beginnt.  

 

In der ganzen Berichtsperiode aktiviert Neptun in den Fischen die Mondknotenachse Zwillinge-Schütze. Deshalb tun wir gut daran, keine angeeigneten Ideale sowie Glaubens- und Wachstumsvorstellungen anzuwenden, sondern sich zu überlegen, ob diese unsere zukünftige Entwicklung fördern oder ob sie uns an die Vergangenheit binden. Egal in welchem Alter, wichtig sind eine gesunde Neugier sowie die Bereitschaft, Neues lernen zu wollen. Diese Faktoren erhalten uns nicht nur lebendig, sondern mindern die Gefahr, dass sich aus eingefleischten Ideologien Ordnungssysteme entwickeln, die auf Kosten des Weiterdenkens und der natürlichen Entwicklungsprozesse gehen. Im schwierigeren Erleben kann es auch sein, dass Zuflucht in Phantasiewelten gesucht wird, anstatt sich ein bisschen anzustrengen, indem man sich mit den nüchternen Realitäten auseinandersetzt.   

 

Die Astrologie ist eine phänomenale Sprache für Themenkreise, die sich um die Vergangenheit drehen, aber auch Stillstände und Vorwärtsbewegungen beschreiben. Mit der Vergangenheit konfrontiert uns Pluto im Steinbock, der uns noch bis zu seinem Wechsel am 21. Januar 2024 in den Wassermann tiefschürfende Transformationsprozesse aufbürdet. Uranus im Stier, der seit dem 15. August 2020 rückläufig war und am 14. Januar 2021 direktläufig wird, steckt in der Berichtsperiode in einem Übergangsstadium. Der Richtungswechsel dieses Planeten kann vom 10. bis zum 20. Januar 2020 zu Stockungen oder gar zu Pattsituationen führen, weil gleichzeitig die einen Kräfte in die Zukunft drängen und andere sich mit der  Vergangenheit auseinandersetzen müssen. Wie dem auch sei, nach dem 20. Januar 2021 tritt in Bezug auf Uranus in all jenen Angelegenheiten eine Vorwärtsbewegung ein, die seit dem 15. August 2020 überarbeitet worden sind.     

 

Die Sonne läuft im Winter von der Erde aus gesehen etwas schneller als im Sommer. Dies ersehen wir auch daran, dass sie schon am 19. Januar 2021 in den Wassermann wechseln wird. Im Zusammenspiel mit allen anderen Einflüssen kann in der Berichtsperiode die Hektik überhand nehmen, weil gleichzeitig eine Vorwärtsbewegung stattfindet. Damit es uns nicht zu viel wird, empfiehlt es sich, ganz bewusst einen Gang runterzuschalten und sich Zeit für sich selbst zu gönnen. Und zum Schluss noch dies: 

 

Dich auf einer lichtarmen Welt und auf einer lieblosen Welt als Liebe zu erfahren,

das ist der Punkt, um dem es bei allen Bestrebungen eines Menschen geht.

Babaji

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen lichtvolle und friedliche Festtage und ein glückliches und gesundes 2021. 

 

 

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen

 

Diese Einflüsse tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

 

 

Die Woche vom 21. bis zum 27. Dezember 2020 – stürmische Zeiten

Die Sonne wechselt am Montag um 11.03 Uhr in den Steinbock. Ein paar Stunden später, nämlich um 18.20 Uhr, geben sich Jupiter und Saturn im Wassermann ein Stelldichein. Zum einen beginnt am Tag der Wintersonnenwende unser inneres neues Jahr und zum anderen gleichzeitig auch eine neue Ära, die im Potenzial unsere geistige Entwicklung fördert. Diese Konstellationen sind so stark, dass es weise ist, sich in diesen Tagen sich auf sich selbst zu besinnen. 

Am Mittwoch bildet Mars im Widder ein Quadrat zu Pluto im Steinbock. Zusammen mit Jupiter und Saturn im Wassermann sind dies enorme Aufbruchstendenzen, die, wenn die nötige Gelassenheit fehlt, zu sehr viel Hektik führen können. Stellen Sie sich darauf ein, dass in der ganzen Woche ein rauer Wind weht, der sich bildlich gesprochen zu einem Tornado entwickeln kann, der im besten Fall alles Verstaubte wegfegt. In der Mitte eines Tornados ist es ruhig. Übernehmen wir dieses Bild, dann wird uns klar, dass es uns aus unserer Mitte heraus leichter gelingt, situationsgerecht zu handeln und beispielsweise Systeme und Abläufe den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. In diese Tage fallen die Weihnachtsfeierlichkeiten, die nicht mehr im gleichen geselligen Rahmen wie in früheren Jahren durchgeführt werden können. Da Mars im Sommer rückläufig war, handelt es sich zudem um das dritte Quadrat zwischen diesen beiden Planeten in diesem Jahr. Das erste ereignete sich am 13. August 2020, das zweite am 9. Oktober 2020 mit einem rückläufigen Mars, und das dritte am 23. Dezember 2020. Dieser dritte Appell begünstigt dort, wo in den vergangenen Monaten die notwendigen Vor- oder auch Bereinigungsarbeiten geleistet worden sind, Aufbrüche und Durchbrüche. Es kann sein, dass die einen oder anderen unter Druck stehen. Hilfreich bei Entscheidungen ist das Bewusstsein, dass unser Handeln mit dem, was wir sind und was wir sein wollen, im Einklang stehen muss. Dort, wo dies nicht der Fall ist, laufen wir früher oder später Gefahr, uns erneut in Konflikte zu verstricken. Im Weltgeschehen verschärfen oder eskalieren die Konflikte. Es empfiehlt sich, Gefahren zu vermeiden und gerade in dieser „heiligen Zeit“, wo tendenziell die Menschen gereizter als sonst reagieren, niemanden zu provozieren.

 

Am Donnerstag ist Weihnachten. Winterstürme mögen toben, doch in unserem Inneren, in unserem Herzen, wird das neue Licht geboren. Das ist etwas, was wir auch verschenken können, nämlich Licht und Liebe. An diesem Tag beginnt zudem ein Einfluss zu wirken, der dazu beiträgt, ganz gewöhnliche Realitäten mit frischen Ideen interessanter und lebendiger zu gestalten. Es kann sein, dass dem einen oder anderen bewusster wird, dass Freiheit und Entwicklung im Denken und im Handeln gleichzeitig den Respekt und die Würdigung unserer natürlichen Ressourcen beinhalten muss. Gerade in Corona-Zeiten kommt vielleicht zur Sprache, wie man Finanzen und körperliche Ressourcen am sinnvollsten einteilt. Diese Themenkreise haben mit Merkur im Steinbock im Trigon zum rückläufigen Uranus im Stier zu tun, das am Freitag exakt ist und am Samstag ausklingt.  

 

Am Montag der folgenden Woche bildet die Sonne im Steinbock ein Trigon zum rückläufigen Uranus im Stier. Das bedeutet: Von Sonntag bis nächsten Dienstag können einem Erkenntnisse zufliessen, was man so alles anders machen könnte. 

 

 

 

Die Woche vom 28. Dezember bis zum 3. Januar 2021 – Alte Freunde und alte Angelegenheiten

Am Montag bildet die Steinbocksonne ein Trigon zum rückläufigen Uranus im Stier. Dieser sanfte und trotzdem kraftvolle Einfluss beschert bis Dienstag in den verschiedensten Lebensbereichen frische Ideen, die dazu genutzt werden können, alte Angelegenheiten in neue Bahnen zu lenken.  

Am Mittwoch bildet die Venus im Schützen eine Opposition zum aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen und ein Quadrat zu Neptun in den Fischen. Durch diese Einflüsse stehen von Dienstag bis Donnerstag der Umgang mit Werten, Ressourcen, Schulden und Hilfeleistungen im Fokus. Es ist durchaus denkbar, dass vielerorts ein erhöhtes Einfühlungsvermögen wie auch eine gesteigerte Kreativität wirkt, die dazu befähigen, konstruktiv mit Vergangenem und Gegenwärtigem umzugehen. Es ist auch möglich, dass lange zurückliegende finanzielle oder auch Beziehungsangelegenheiten erneut aktuell werden. Es empfiehlt sich jedoch, nichts  ungeprüft zu übernehmen, weil die Tendenz zu Täuschungen gegeben ist. Man braucht beispielsweise auch nicht nur deshalb grosszügig zu sein, weil man es früher immer war. Die Zeitqualität lädt vielmehr dazu ein, uns dem aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen zuzuwenden. Das bedeutet: Man scheue sich nicht, Informationen einzuholen und Angelegenheiten Schritt für Schritt durchzudenken oder zu besprechen. Der Vollmond am Mittwoch intensiviert die beschriebenen Themen und erfordert ebenfalls eine gründliche Analyse der Fakten, was dort zu Machtkämpfen führen kann, wo autoritär an überfälligen Traditionen und Strukturen festgehalten wird. 

 

Merkur im Steinbock im Sextil zu Neptun in den Fischen fördert von Donnerstag bis Samstag  pragmatisches, realitätsbezogenes, einfühlsames und tiefgründiges Denken und Kommunizieren. Das kann in verfahrenen Situationen wahrhaft wohltuend sein. Diese Einflüsse begünstigen aber auch eine friedliche Silvesternacht und einen optimistischen Start ins 2021.  

 

Die Sonne bewegt sich von der Erde aus gesehen vom 29. Dezember bis zum 1. Januar des Folgejahres durch Facies, einer Nebula im Auge des Sternbildes Schütze. In einer Nebula (Nebel) ist die Sicht schlecht, und deshalb ist die Tendenz erhöht, sich orientierungslos zu verhalten. Werden jedoch die Kräfte von Facies gebündelt, dann gelingt es, mit Handlungen und Aktionen zielgerichtet ins Schwarze zu treffen. 

 

 

 

Die Woche vom 4. bis zum 10. Januar 2021 – intensive Gespräche

Am Mittwoch ist das Quadrat zwischen Neptun in den Fischen und dem aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen exakt. Diese Konstellation wirkt in der ganzen Berichtsperiode und fordert uns dazu auf, unsere Verbundenheit mit allem Sein zu erkennen, ohne dabei unsere Zielsetzungen und unsere Fähigkeit, eigene Gedankengänge zu entwickeln, aufzugeben.  Gleichzeitig geht es auch darum, weder an Glaubenssätzen festzuhalten, noch unrealistische Ziele zu verfolgen, weil in irgendeiner Form Erinnerungen an eine „einstige Grösse“ nachklingen.  

Von Montag bis Mittwoch wirkt eine Konjunktion zwischen Merkur und Pluto im Steinbock. Ob es sich nun um Vergangenes, Gegenwärtiges oder Zukünftiges handelt: Denken und Kommunizieren gestalten sich intensiv und leidenschaftlich, was im Guten dazu beiträgt, sich einer Sache voll und ganz zu widmen und/oder den Dingen auf den Grund zu gehen. Es empfiehlt sich, sofern dies möglich ist, sich von Altlasten jeglicher Art zu befreien. Dies kann auch so passieren, indem man sich entschliesst, vergangene Geschichten nicht immer wieder aufzuwärmen, weil sie einem die Lebensenergie für das, was wichtig ist, rauben. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz erhöht, stur an Meinungen und Konzepten festzuhalten, was leicht zu sinnlosen Streitigkeiten führen kann. Im Weltgeschehen muss damit gerechnet werden, dass Skandale publik werden, die mit lange zurückliegenden Geschäftspraktiken zu tun haben. 

Mars wechselt am 6. Januar in den Stier und bleibt in diesem Zeichen bis zum 4. März 2021. In diesem Zeitraum gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise realistisch, geduldig und vielleicht zuweilen auch stur und langsam.  

Merkur wechselt am 8. Januar 2021 in den Wassermann. Er ist vom 30. Januar bis zum 21. Februar in diesem Zeichen rückläufig, wechselt dann am 15. März 2021 in die Fische. In diesem Zeitraum gestaltet sich Denken und Kommunizieren grundsätzlich zukunftsorientiert. Während der rückläufigen Phase wird es darum gehen, Angelegenheiten aufzuarbeiten sowie Denk- und Kommunikationsmuster den aktuellen Entwicklungen anzupassen. Doch mehr darüber in der Zeitqualität über die Wassermann-Periode.  

Von Freitag bis Donnerstag der folgenden Woche aktiviert der Wassermann-Merkur der Reihe nach Mars im Stier,  dann Saturn und Jupiter im Wassermann und zum Schluss Uranus im Stier. Im Positiven sind dies aufregende Tage, in denen allerdings auch Hektik und Nervosität den ganz gewöhnlichen Alltag durcheinanderbringen können.  

Zuerst wirkt von Freitag bis Sonntag das Quadrat zwischen Merkur und Mars. Dadurch steht schnelles, originelles und zukunftsorientiertes Denken und Kommunizieren im Konflikt mit einer pragmatischen und realitätsbezogenen Handlungsweise. Dies kann sich so auswirken, dass unüberlegt Dinge gesagt werden oder kopflos gehandelt wird. Wer unangenehme Ereignisse vermeiden will, überlege deshalb im Voraus, was mit Worten und Handlungen beabsichtigt wird und inwieweit man bereit ist, sich auf Kompromisse einzulassen. In den gleichen Tagen sorgt ein harmonisches Trigon zwischen Venus im Steinbock und Mars im Stier für eine angenehme Stimmung und, wenn die Dinge nicht zu verworren sind, für Entspannung. Mag sein, dass es leicht gelingt, das, was man schätzt und liebt, konkret zu planen oder sogar direkt umzusetzen, sofern einem nicht die Ungeduld einen Streich spielt. 

Von Samstag bis Dienstag der folgenden Woche begibt sich Merkur im Wassermann zuerst in die Konjunktion mit Saturn und dann mit Jupiter. Dadurch gestalten sich in einer ersten  Phase Denken und Kommunizieren streng, strukturierend, autoritär und ernsthaft, in einer zweiten kommt eine zukunftsorientierte und wachstumsorientierte Komponente hinzu.    

 

 

 

Die Woche vom 11. bis zum 17. Januar 2021 – Neues löst Altes ab 

Bis Ende der Berichtsperiode wirkt ein Quadrat zwischen Jupiter im Wassermann und dem rückläufigen Uranus im Stier. Dieser Einfluss lädt uns ein, offen für neue geistige Impulse zu sein, die uns in irgendeiner Art und Weise das Leben auf der Erde erleichtern können. Neue Entwicklungen, die tiefschürfende Transformationsprozesse nach sich ziehen, können wir nicht stoppen. Deshalb dienen die anspruchsvollen Denk- und Kommunikationsprozesse in den ersten Wochentagen dazu, sowohl ein Ende, als auch Neuanfänge, die beim Neumond vom  Mittwoch eintreten können, vorzubereiten. Da Uranus am Donnerstag direktläufig wird und deshalb fast stillsteht, kann es zu Blockaden oder gar zu Stillständen kommen. Man stelle sich dies bildlich vor, um die widersprüchlichen Energien zu verstehen: Uranus kann sich wegen seines Richtungswechsel nur im Schritttempo bewegen, und Jupiter drängt im Schnellzugstempo vorwärts. Es ist also grosse Achtsamkeit vonnöten, um schwierige Geschehnisse zu vermeiden.   

Das Stelldichein zwischen Merkur und Saturn vom Sonntag kann sich am Montag im Denken und Kommunizieren mit einer ernsthaften und kritischen Stimmung zeigen. Doch da überlappend das Treffen zwischen Jupiter und Merkur im Wassermann am Abend exakt ist, kehrt gleichzeitig eine zuversichtliche und zukunftsorientierte Stimmung ein, die bis Dienstag das Vertrauen stärkt und Zweifeln den Garaus macht. Im Positiven sind Montag und Dienstag ausgezeichnete Tage, um realistische Konzepte zu entwerfen oder mit den Arbeiten an Projekten zu beginnen. Im schwierigeren Erleben kann eine geistige Arroganz überwiegen, die sich auch so äussern kann, dass Menschen oder auch Tiere wie Maschinen behandelt werden, indem beispielsweise natürliche Bedürfnisse einfach übergangen werden.  

Von Dienstag bis Donnerstag befindet sich Merkur im Wassermann im Quadrat zum rückläufigen Uranus im Wassermann. Dadurch stehen Langsamkeit (Stier) und Tempo (Uranus/Wassermann) erneut im Konflikt miteinander. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit hat ihr Gutes, doch im unbewussten Erleben führt dieser Einfluss zu vorschnellen und unachtsamen Reaktionen, die beispielsweise im Strassenverkehr gefährlich sein können. Hat ferner die Hektik das Sagen, so ist die Tendenz erhöht, dass wichtige Kleinigkeiten übersehen werden. Das Gute jedoch ist, dass einem in diesen Tagen ganz spontan die Impulse und das Wissen zufallen, die man gerade braucht.  

Von Montag bis Samstag wirkt ein Quadrat zwischen Mars im Stier und Saturn im Wassermann, das am Mittwoch beim Neumond exakt ist. In diesen Tagen erfährt die direkte  Handlungs- und Durchsetzungsweise eine Zensur, sei dies durch eine eigene innere Instanz oder durch Autoritätspersonen, die mit unserer Vorgehensweise nicht einverstanden sind. Es kann auch sein, dass Aktionsspielräume und Vorgehensweisen strukturiert werden müssen. Gut  beraten ist, wer Kritik oder Hindernisse als Anstoss dazu betrachtet, um Korrekturen anzubringen oder Handlungsweisen zu optimieren. Im Weiteren trägt ein flexibles und kompromissbereites Verhalten dazu bei, sinnlose Konflikte zu vermeiden. Diese starken Strömungen werden zusätzlich intensiviert durch das Stelldichein zwischen Sonne und Pluto, das am Donnerstag genau ist und von Mittwoch bis Freitag wirkt. Diese Kräfte befähigen uns dazu, Strukturen und Systeme den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Dort, wo stur am Alten festgehalten wird, ist die Tendenz zu Macht- und Autoritätskonflikten erhöht. Zum Glück greifen Venus im Steinbock im Trigon zum rückläufigen Uranus im Stier ein, indem sie  unkonventionelle Lösungen, inspirierende Begegnungen und allenfalls auch Trennungen begünstigen.  

   

Im Guten trägt der dazwischen stattfindende Neumond im Steinbock am Mittwoch dazu bei, vergangene materielle und immaterielle Wertangelegenheiten zu klären und einen Neustart vorzubereiten. In Anbetracht der Löcher, die die Corona-Pandemie in die Staats- und in die privaten Kassen gerissen hat, werden auch Schulden ein Thema sein. Das wichtigste Anliegen sollte jedoch sein, das Immunsystem des menschlichen Körpers zu stärken sowie endlich Massnahmen zu ergreifen, um die Ökologie der Erde zu schützen.  

 

 

 

Montag und Dienstag, 18. und 19. Januar 2021 – Aufregender Ausklang 

Das Quadrat zwischen Jupiter im Wassermann und Uranus im Stier, das am Sonntag exakt war, und die Konjunktion zwischen Mars und Uranus am Mittwoch prägen die letzten Tage der Steinbock-Periode. Wer aufregende Zeiten liebt oder gerne neue Sachen erfindet und ausprobiert, der darf sich in diesen Tagen glücklich schätzen. 

Die Handlungs- und Durchsetzungsweise ist spontan, direkt, pragmatisch und gleichzeitig auch zukunftsorientiert. Die Kehrseite ist, dass man schneller voran möchte, als dies in der Realität möglich ist.  Wenn dann allenfalls etwas nicht gleich auf Anhieb klappt, übernehmen leicht Ungeduld oder gar unkontrollierte Wutausbrüche das Zepter. Der Schlüssel, um mit diesen starken Kräften konstruktiv umzugehen, sind Konzentration und Besonnenheit. Man überlege sich im vornherein, wie man vorgehen will und welchen Zielen die Handlungsenergien dienen sollen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, so sind die kommenden Tage bestens geeignet, um in bestimmten Bereichen Aufbrüche, Durchbrüche oder andere markante Kehrtwendungen einzuleiten. Wer allerdings keine natürlichen Grenzen erkennen oder akzeptieren kann oder will, läuft Gefahr zu scheitern. Leider ist die Unfallgefahr, zum Beispiel durch zu schnelles Autofahren, erhöht, und es muss auch mit Terroranschlägen gerechnet werden. 

 

Die Sonne wechselt am Dienstag um 21.41 Uhr in den Wassermann. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.

 

© Ruth Siegenthaler

17. Dezember 2020 

Lektorat: Helga Eichner, München D