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Gedanken zur Zeitqualität in der Fische-Periode 2021

 

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

Klarheit contra Suggestion

 

Die Sonne wechselt am 18. Februar 2021 um 11.45 Uhr in die Fische. In den Fischen neigt sich ein Jahreszyklus dem Ende zu, und zugleich bereitet sich ein neuer Zyklus vor, der am 20. März 2021 bei Frühlingsanfang beginnt. Da die Fische zusammen mit den Zwillingen, der Jungfrau und dem Schützen zu den veränderlichen Zeichen gehören, ist es weise, sich auf Veränderungen einzustellen. Weil in keinem anderen Zeichen die Verbundenheit mit allem Sein so sehr im Fokus steht, wie in den Fischen, werden dadurch nicht nur das Mitgefühl gefördert, sondern auch die Illusionen und damit die Gefahr, sich in den Fallen der Suggestionen zu verirren, die uns in unserer Zeit vor allem über die Medien begegnen.  

Wohl die wertvollsten Werkzeuge, die uns dazu befähigen, unser Lebensschiff zu steuern, sind die Gaben von Merkur und Jupiter, den Planeten, die uns in unserem Denken und unserem Wachstum unterstützen. Unserer Gesundheit zuliebe ist es etwas vom Allerwichtigsten, den Verstand zu nutzen und nicht nur die eigenen Ideen, sondern auch all das, was andere uns sagen, zu analysieren und zu bearbeiten. Erst diese Prozessarbeit, in die auf der Körperebene auch die Lungen involviert sind, befähigt uns dazu, grössere Zusammenhänge zu erkennen und Fehler zu vermeiden. Einige mögen einwenden, dass sie doch gut informiert seien, was oberflächlich betrachtet möglich ist. Doch was vielen Menschen gerade in unseren Zeiten der unaufhörlichen Berieselung mit Informationen fehlt, ist ein geschultes Denken, das nicht einfach übernimmt, was die Mainstreammedien suggerieren. Ohne hier in irgendeiner Weise verallgemeinern zu wollen, kann dies einer der Gründe sein, weshalb die Lungen so massiv auf das Virus reagieren. 

Die Berichtsperiode beginnt wahrhaft stürmisch und leidenschaftlich und verlangt einen kühlen Kopf und einen klaren Verstand. Dies deshalb, weil einen Tag vor dem Eintritt der Sonne in die Fische das erste Quadrat zwischen Saturn und Uranus genau war und sich zwei Tage später auch noch Venus und Mars am Himmel duellieren. Da uns das Quadrat zwischen Saturn und Uranus bis Oktober 2022 auf Trab hält, werden wir dem Thema Sicherheit contra Freiheit nicht ausweichen können. Deshalb ist es besser, in Aktion zu treten, indem wir uns fragen, was wir denn eigentlich wollen und welchen Sinn wir in der Arbeit, in der Übernahme von Verantwortung und in der Freiheit sehen. 

In der Fische-Periode eines Jahres geht es auch ganz simpel um das Gottvertrauen. Mag sein, dass es Menschen gibt, die sich erst in Krisenzeiten an Gott erinnern und ihn um dies und das bitten. Der Punkt ist jedoch, dass meistens erst dann, wenn wir uns den Herausforderungen ehrlich stellen, der Himmel unsere Gebete erhört. Dies kann so geschehen, indem sich unerwartet Türen öffnen oder wir die enorme geistige Unterstützung des Himmels spüren. Weichen wir der Arbeit aus, die wir in eigener Regie zu leisten haben, und tun wir stattdessen das, was uns andere und die Medien suggerieren, dann laufen wir nicht nur Gefahr, krank zu werden, sondern wir vernachlässigen damit auch das eigene schöpferische Potenzial, und das bedeutet, das Leben nicht wahrhaft zu leben.

 

  

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen

Diese Einflüsse tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

Die Tage vom 18. bis zum 21. Februar 2021 – intensive und chaotische Tage

Die Sonne wechselt am Donnerstag um 11.45 Uhr in die Fische. In den Fischen neigt sich ein Jahreszyklus zu Ende, zugleich bereitet sich ein neuer vor. Diese Thematik spiegeln uns die wirkenden Einflüsse markant wider, indem es Altes zu bereinigen und gleichzeitig das Neue vorzubereiten gilt.

Merkur wird am Sonntag direktläufig und steht wegen seines Richtungswechsels von Freitag bis Dienstag der nächsten Woche praktisch still. Aus diesem Grund kann es auf den verschiedensten Gebieten zu Blockaden kommen. Diese könnten möglicherweise auch ganz sinnvoll sein, weil man dadurch Gelegenheit erhält, Angelegenheiten sorgfältig zu durchdenken und nicht einfach nur Ansichten und Meinungen übernimmt. Wichtig ist dennoch, Zeitreserven einzuplanen, sorgen doch gleichzeitig Venus und Saturn im Wassermann sowie Mars und Uranus in Stier dafür, dass kleine und grosse Welten aus den Fugen geraten können. Anmerkung: Das erste Quadrat zwischen Saturn im Wassermann und Uranus im Stier war am Mittwoch exakt und wirkt bis Anfang März 2021. Das Quadrat zwischen Venus im Wassermann und Mars im Stier ist am Freitag genau und sorgt bis Sonntag für eine leidenschaftliche Stimmung. Diese Einflüsse können sich wie folgt auswirken:

Von Donnerstag bis Sonntag weht in Beziehungen und finanziellen Angelegenheiten ein leidenschaftlicher Wind. Saturn und Venus, aber auch Jupiter im Wassermann streben nach Freiheit, Wachstum und nach Sicherheit und Kontrolle. Im Gegensatz dazu wollen sich Uranus und Mars im Stier für neue Werte einsetzen. Und, was die Liebe und das Beziehungsleben anbelangt, möchte man die Freiheit haben und gleichzeitig im Handeln auf Nummer Sicher gehen. Zusammenfassend können wir sagen, dass ein inneres und äusseres Ringen zwischen zukunftsorientierten und wertbewahrenden Kräften stattfindet, in dem man, wenn nur der eine oder andere Pol gesehen wird, leicht das Gleichgewicht verliert. Es ist aber auch möglich, dass man sich im Clinch zwischen progressiven und konservativen Kräften befindet. In sehr vielen Fällen werden Veränderungen nicht zu vermeiden sein. Deshalb ist es weiser, offen für Neuerungen zu sein, was dazu befähigt, aktiv sein Schicksal zu gestalten. Im Weltgeschehen muss mit umwälzenden und schwierigen Ereignissen gerechnet werden.  

 

  

Die Woche vom 22. bis zum 28. Februar 2021 – Aus alt mach neu 

Die vier ersten stürmischen Tage in der Berichtsperiode klingen in dieser Woche nach. Merkur ist seit Sonntag direktläufig und gewinnt allmählich an Fahrt. Dadurch gerät all das, was in den letzten drei Wochen überarbeitet worden ist, in eine Vorwärtsbewegung, was in Anbetracht der wirkenden Einflüsse mit ziemlichen Herausforderungen verbunden sein dürfte. Ob das Quadrat zwischen Venus und Mars dazu beigetragen hat, finanzielle Verhältnisse und/oder Beziehungsangelegenheiten zu klären oder ob der Zoff weitergeht, hängt davon ab, ob es sich um alltägliche menschliche Unstimmigkeiten oder um tiefschürfende, ernsthafte Angelegenheiten gehandelt hat. Was uns weiterhin kurzfristig bis Anfang März, intensiv und langfristig bis Ende Oktober 2022 auf Trab hält, ist das Quadrat zwischen Saturn im Wassermann und Uranus im Stier. Im Umgang mit diesem Einfluss mag uns das Motto helfen: Aus alt mach neu – egal in welchem Bereich. 

Vom 20. bis zum 24. Februar eines Jahres wird die Sonne im Tierkreiszeichen Fische vom Stern Sadalmelek beeinflusst. Sadalmelek ist “Der Glücklichste unter den Glücklichen“. Das bedeutet, dass sich in diesem Zeitraum glückliche Fügungen ereignen können.  

 

Am Donnerstag bildet Mars im Stier ein Trigon zu Pluto im Steinbock und die Fischesonne ein Sextil zu Uranus im Stier. Im Positiven ist es möglich, dass von Dienstag bis Samstag Veränderungen kraftvoll, realistisch und zugleich zukunftsweisend anzupacken sind. In diesen Tagen ist zugleich die schöpferische Willenskraft erhöht, was zu ganz neuen Lösungen führen kann, beispielsweise einem zeitgemässen Umgang mit Werten und den gemeinsamen Ressourcen. Im schwierigeren Erleben überwiegen die materiellen Aspekte, und es wird Druck auf Schwächere ausgeübt. 

Der Vollmond am Samstag mag bei vielen Menschen den Wunsch schüren, die eigenen Werte ohne Rücksicht auf Traditionen und Vorschriften auszudrücken. Dies kann überall dort zu angespannten Situationen führen, wo aufgrund des Corona-Lockdowns die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Es ist schwierig, eine Empfehlung abzugeben, da jeder Mensch selbst die Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss. Grundsätzlich ist es weise, mutig für sich selbst und die Gerechtigkeit einzustehen und dennoch nicht zu viel zu riskieren. Letzteres ist  auch deshalb sinnvoll, weil wir unsere Kräfte gut einteilen müssen, sind doch vermutlich die vielen Krisen nicht so schnell ausgestanden. 

 

  

Die Woche vom 1. bis zum 7. März 2021 – Ideen in Hülle und Fülle

In dieser Woche sind keine wichtigen neuen Einflüsse wirksam, was aber nicht bedeutet, dass nichts läuft. Das Quadrat zwischen Saturn im Wassermann und Uranus im Stier fordert weiterhin dazu auf, Brücken zwischen geistigen und irdischen Welten zu schlagen. Dies kann sich im Alltag so äussern, dass, wenn wir bereit sind, uns mit einem Thema tiefer auseinanderzusetzen, die Impulse und Lösungen zufliessen, die wir gerade brauchen. 

Am Mittwoch bildet die Venus in den Fischen ein Sextil zu Uranus im Stier. Dies kann von  Dienstag bis Donnerstag wie eine inspirierende Frühlingsbrise wirken, die dazu beiträgt, die Welt mit mitfühlenden und zugleich zukunftsorientierten Augen wahrzunehmen. Möglich ist auch, dass sich in diesen Tagen der Umgang mit Finanzen und Ressourcen weniger ernsthaft gestaltet. 

Merkur gibt sich am Freitag ein Stelldichein mit Jupiter im Wassermann. An diesem Tag bildet zudem die Fische-Sonne ein Quadrat zum aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen und zum absteigenden Mondknoten im Schützen. Diese Einflüsse bewirken, dass sich von Mittwoch bis Samstag  Denken und Kommunizieren zukunftsorientiert und möglicherweise auch voller Vertrauen in neue Technologien gestalten. Gleichzeitig geht es aber auch darum, Vergangenes und Gegenwärtiges zu analysieren, was dazu befähigt, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es kann gut sein, dass uns in diesen Tagen Erkenntnisse oder grössere Zusammenhänge in den Schoss fallen, die jedoch überprüft werden sollten, weil die Tendenz zu Täuschungen gegeben ist. Eine andere Manifestation ist, dass zu viel versprochen wird und/oder die Grenzen der Realität ausser Acht gelassen werden.  

Mars in den Zwillingen bildet von Samstag bis Montag der folgenden Woche keine Aspekte zu anderen Planeten. Das kann bedeuten, dass die Kräfte von Mars nicht zur Verfügung stehen und deshalb gezieltes Handeln erschwert ist. Die Kehrseite ist, dass sich Mars verselbstständigt und seine Durchsetzungskräfte unkontrolliert zum Ausdruck kommen. Im persönlichen Erleben können wir mit einem achtsamen Verhalten die Handlungs- und Durchsetzungsweise trotzdem gestalten. 

 

  

Die Woche vom 8. bis zum 14. März 2021 – Ideale, Vertrauen und Vernunft

Dank der Fische-Venus weht ein hilfsbereiter, gefühlsbetonter und romantischer Wind in Beziehungen. Es kann sein, dass Finanzen an Bedeutung verlieren und stattdessen andere Werte wichtig werden. Wegen der Corona-Massnahmen ist leider die Tendenz erhöht, dass sich viele Menschen als Opfer fühlen. Die Gründe hierfür können beispielsweise sein, dass viele Menschen Einkommensverluste hinnehmen müssen oder ihnen die soziale Distanz, das „home office“ sowie die fehlenden Besuche der Enkelkinder zu schaffen machen. 

Am Dienstag bildet nun die Venus ein Quadrat zum aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen und gleichzeitig zum absteigenden Mondknoten im Schützen. Damit ist von Montag bis Mittwoch die Aufforderung verbunden, auf seine Gefühle und seine Intuition zu hören, sich aber gleichzeitig die Zeit zu nehmen, sachliche Informationen einzuholen und Angelegenheiten sorgfältig zu durchdenken. Auch wenn sich Grosszügigkeit und Vertrauen in der Vergangenheit gelohnt haben mögen, so ist es doch besser, sich nicht darauf zu verlassen und in wichtigen Fällen Vernunft und Verstand zu nutzen.  

Am Donnerstag verbinden sich die Sonne und am Sonntag die Venus mit Neptun in den Fischen. Dadurch ist von Mittwoch bis Freitag die Sehnsucht nach inniger Verbundenheit mit allem Sein erhöht, was dazu beiträgt, Spannungen abzubauen. Für Menschen, die in Traumwelten tanzen können und zugleich den Bezug zur Realität nicht verlieren, dürften dies wahrhaft himmlische Tage sein. Doch leider gibt es auch eine Kehrseite, und die sieht so aus, dass es zu bitteren Enttäuschungen kommt, wenn man aus irgendwelchen Gründen Angelegenheiten beschönigt hat oder allenfalls gar getäuscht worden ist. Wie auch immer, dies sind gute Tage, um sich auf die Visionssuche zu begeben, nicht jedoch, um Verträge zu unterzeichnen oder langfristige Verpflichtungen einzugehen, weil die Tendenz zu Täuschungen erhöht ist. 

 

Der dazwischenliegende Neumond vom Samstag schürt humanistische Ziele und grosse Ideale. Dies kann auch mit der Erkenntnis verbunden sein, dass die alten Zeiten nicht mehr zurückkommen und sich der Mensch neu ausrichten muss, indem er sich aufrichtet und sich seiner Grösse bewusst wird. 

 

 

  

Die Tage vom 15. bis zum 20. März 2021 – Die Fische-Periode friedlich ausklingen lassen

Die Fische-Periode neigt sich zumindest aus astrologischer Sicht sanft und vielleicht da und dort auch erwartungsvoll zu Ende. Eine andere Manifestation ist, dass sich vielerorts nicht mehr viel tut, weil die Energien, um sich zu engagieren, aufgebraucht sind. 

Am Dienstag bildet die Fische-Sonne ein Sextil zu Pluto im Steinbock. Dieser sanfte und doch kraftvolle Einfluss ermöglicht von Montag bis Mittwoch, Arbeiten voranzutreiben.   

Am Donnerstag bildet dann die Venus in den Fischen ein Sextil zu Pluto im Steinbock sowie Mars in den Zwillingen ein Sextil zu Chiron im Widder. Dadurch weht von Mittwoch bis Freitag ein mitfühlender, zugleich intensiver Wind in Beziehungen. Im Guten ist durchaus die Bereitschaft da, einander zu helfen und sich vielleicht mit so anspruchsvollen Fragen auseinanderzusetzen, welche überholten Verhaltensmuster es abzulegen gilt, um das Zusammenleben friedvoller zu gestalten. Im schwierigeren Erleben ist allerdings die Tendenz zu subtilen Machtkämpfen erhöht, was leicht dazu führt, verbal ein bisschen zu weit zu gehen. Um nicht Gefahr zu laufen, sich selbst und anderen ungewollt weh zu tun, ist es weise, nicht jedem Impuls nachzugeben, was auch bedeuten kann, nicht das letzte Wort haben zu wollen.  

Die Sonne wechselt am Samstag um 10.39 Uhr in den Widder. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität. 

 

© Ruth Siegenthaler

14. Februar 2021 

Lektorat: Helga Eichner, München D