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Gedanken zur Zeitqualität in der Stier-Periode 2021

 

von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

Eine neue Erde erschaffen

Die Sonne wechselt am 19. April 2021 um 22.36 Uhr in den Stier. In der Stier-Periode eines Jahres rücken unsere materiellen und immateriellen Werte in den Vordergrund. Unsere Wertesysteme beginnen sich in der Corona-Pandemie oder -Plandemie zu verändern oder gar zu kollaborieren. Dies wirkt sich unter anderem so aus, dass materielle Sicherheit teils wirklich begründet ein grosses Thema geworden ist. Andere wiederum haben erkannt, dass es keine absolute Sicherheit gibt, was sie leichter dazu befähigt, im Rhythmus der Natur zu schwingen, wohl wissend, dass auch der Tod und das Ende von etwas zum Leben gehören. 

Wir leben in wahrhaft ausserordentlichen Zeiten, die uns die grossartige Chance offenbaren, einen Bewusstseinssprung zu machen und eine neue Erde zu gestalten. Dies ist nicht einfach, vor allem dann, wenn wir uns von den täglichen Horrormeldungen in den Medien überfluten lassen, die uns als einzige Lösung nur Lockdowns und drakonische Impfungen präsentieren. Was wir jetzt brauchen, ist Vertrauen in unseren Körper, unsere Talente, unsere Souveränität, unsere Würde und Integrität. Dies sind grundsätzlich Stier-Qualitäten, die uns dazu befähigen, diese anspruchsvolle Zeit zu meistern. Uranus, der sich vom 15. Mai 2018 bis zum 7. Juli 2025 im Stier befindet, sorgt nicht nur für Unruhen auf den Finanzmärkten, sondern erhöht auch unsere Fähigkeit, über unseren Körper geistige Frequenzen zu empfangen. Uranus bildet von Februar 2021 bis Oktober 2022 viermal ein Quadrat zu Saturn im Wassermann[1]. Durch diese Konstellation brechen momentan viele Systeme zusammen und/oder müssen neu aufgerüstet werden. Eines dieser Systeme ist unser Immunsystem, das weit anpassungsfähiger ist, als gemeinhin angenommen wird. Clemens Arvay zitiert in seinem neuen Buch[2] Joel Dimsdale, der sagt: „Wir sind mit der überraschenden Tatsache konfrontiert, dass es sich beim Immunsystem um ein Sinnessystem handelt, das fähig ist, wahrzunehmen, zu kommunizieren und zu handeln“. Seine neuesten Erkenntnisse der Immunologie zeigen zudem auf, dass das menschliche Immunsystem – und natürlich auch das der Tiere und Pflanzen – in noch viel höherem Masse im Austausch mit der Umwelt steht, als das bisher bekannt war. Dies sind wichtige und tröstliche Botschaften, die uns dazu motivieren sollen, bewusster in Kontakt mit der Natur zu treten. Und da es in der Stierperiode eines Jahres immer auch um die geistige, emotionale und physische Ernährung geht, die ebenfalls ganz wesentlich dazu beiträgt, unser Immunsystem gesund zu erhalten.  

Pluto wird am 27. April 2021 im Steinbock rückläufig und am 6. Oktober 2021 in diesem Zeichen direktläufig. In diesem Zeitraum geht es darum, Angelegenheiten weiter zu bereinigen und all das abzustreifen, was nicht mehr zu uns gehört. Wir dürfen ferner gespannt sein, was uns der erste Abstecher von Jupiter, der am 13. Mai 2021 in die Fische wechselt und am 28. Juli 2021 wieder in den Wassermann zurückläuft, beschert. Ich nehme an, dass das Wasser in all seinen Facetten Thema sein wird sowie auf einer anderen Ebene eine Erhöhung unserer Sensibilität und unseres Mitgefühls. 

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gesunde und naturverbundene Berichtsperiode.



[1] Saturn – der Herr der Ringe, regiert über das astrologische Jahr 2021/22 – Ruth Siegenthaler – März 2021

[2] Der Heilungscode der Natur – Clemens Arvay, Perspektivenwechsel, Seite 37  

  Goldmann, ISBN 978-3-442-15945-1

 

 

 

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen

Diese Einflüsse tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

 

Die Woche vom 19. bis zum 25. April 2021 - Mut zu Entscheidungen und zu Neuem

 

Die Sonne wechselt am Montag um 22.36 Uhr in den Stier. In der Stier-Periode eines Jahres möchten viele Menschen den Frühling geniessen. Diese Jahreszeit lädt uns aber auch dazu ein, den eigenen Garten, damit ist unsere Umgebung gemeint, zu hegen und zu pflegen. Beides ist in dieser „Maskenzeit“ ziemlich anspruchsvoll geworden. Hinzu kommt, dass trotzdem oder gerade deswegen viele Veränderungen anstehen, von denen wir nicht wirklich wissen, wohin sie uns führen. 

Merkur gibt sich am Montag ein Stelldichein mit der Sonne. Dadurch werden Montag und Dienstag Entscheidungsprozesse darüber begünstigt, wie und in welcher Form Vorhaben und Angelegenheiten weiterverfolgt werden oder auch, von welchen untauglich gewordenen Denk- und Kommunikationsmustern es sich zu verabschieden gilt. Da sich durch Uranus im Stier in diesen Jahren unser Körperbewusstsein verändert oder «geistiger» wird, lohnt es sich, all das aus unserer Agenda oder unserer Ernährung zu streichen, was unserer Gesundheit schadet.  

Diese Tendenzen werden von Merkur, der sich vom 19. April bis zum 4. Mai 2021 und Venus, die sich vom 14. April bis zum 9. Mai 2021 im Stier aufhält, unterstützt. Natürlich kann es auch sein, dass wegen der Corona-Pandemie finanzielle Angelegenheiten zu Diskussionen Anlass geben. Da sich Merkur und Venus am Freitag in Konjunktion mit Uranus befinden, ist von Donnerstag bis Sonntag die Kreativität erhöht, wodurch sich spontan neue Perspektiven eröffnen können. Vielleicht bekommt unser Geist Flügel, und es wird uns bewusst, welche Werte, seien diese nun materiell oder immateriell, erstrebenswert sind. Diese Aufbruchsstimmung bewirkt auch, dass Beziehungen auseinandergehen, in denen keine Entwicklung mehr möglich ist und umgekehrt spontan neue Bekanntschaften gemacht werden.  Das Leben ist immer im Fluss. Dort, wo dieser Fluss unterdrückt wird, kann es zu schicksalhaften Ereignissen kommen. Im schwierigeren Erleben kann es sein, dass unüberlegt Dinge gesagt werden oder kopflos mit den Finanzen umgegangen wird.

Mars durchquert vom 23. April 2021 bis zum 11. Juni 2021 den Krebs. In diesem Zeitraum wird eher gefühlsbetont und vorsichtig vorgegangen, was nicht heisst, dass keine Schritte unternommen werden können, um Aktionsspielräume zu erweitern. 

Am Samstag bildet Saturn im Wassermann ein Trigon zum Mondknoten in den Zwillingen und am Sonntag ein Quadrat zu Venus und Merkur im Stier. Dadurch fliessen von Freitag bis Montag der folgenden Woche die finanziellen Mittel und die Emotionen sparsam. Es empfiehlt sich, Ansprüche auf das Wesentliche, also auf das, was im Leben zählt, zu reduzieren. Ernüchterung stellt sich dort ein, wo über die Verhältnisse gelebt worden ist oder die Finanzen aus irgendwelchen Gründen knapp sind. Dennoch helfen uns diese Einflüsse, die Spreu vom Weizen zu trennen, Fehler zu korrigieren oder Arbeitsabläufe zu optimieren. Möglich ist auch, dass Herausforderungen an uns herantreten, die Mut, Risikobereitschaft und viel Einsatz verlangen. Der Spagat zwischen dem Bewährten und dem Neuen ist nicht einfach. Wer stur am Alten festhält und Neuerungen verneint, läuft Gefahr zu scheitern. Ferner muss überall dort, wo sich Saturn angstvoll, konservativ, autoritär oder kontrollierend äussert, mit schwierigeren Ereignissen wie beispielsweise Protesten, Revolutionen oder Schicksalsschlägen gerechnet werden. 

Weil Pluto am 27. April rückläufig wird, steht er in dieser und der nächsten Woche praktisch still. Dieser Richtungswechsel kann sich in einer ersten Phase wie lähmende „Erdenschwere“ äussern, in der sich nichts bewegen lässt. Doch alles hat einen tieferen Sinn. Während der rückläufigen Phase von Pluto, die bis zum 6. Oktober 2021 dauert, gilt es, Strukturen und Systeme den neuen Realitäten anzupassen sowie zusätzlich den Mut zu haben, Wahrheiten nicht zu beschönigen, sondern ihnen ins Auge zu blicken.   

 

 

Die Woche vom 26. April bis zum 2. Mai 2021 - Verborgenes ergründen und neue Wege gehen

 

In den Tagen vor und nach dem Vollmond vom Dienstag ist das Bedürfnis erhöht, in den verschiedensten Lebensbereichen nach Verborgenem zu forschen, was durchaus mit tiefen Erkenntnissen verbunden sein kann. Diese Prozesse können jedoch dort, wo allenfalls Altes zugunsten von neuen Entwicklungen zurückgelassen werden muss, zu Verlustängsten oder sonstigen starken Emotionen führen, was durchaus nicht negativ zu sein braucht. Es kann sein, dass Entscheidungen erst dann getroffen werden, wenn der Leidensdruck zu gross geworden ist. Wie dem auch sei, das Stelldichein zwischen Sonne und Uranus lädt am Freitag dazu ein, das Neue mit offenen Armen zu empfangen. Uranus symbolisiert den himmlischen Geist, das Bedürfnis nach Freiheit, und der Stier die fruchtbare Erde, die in der Stier-Periode üppig blüht. Sehr schön verbindet Thich Nhat Hanh diese zwei doch sehr unterschiedlichen Qualitäten mit den Worten: „Es ist genau dieser Raum der Freiheit, in dem die Blume der Weisheit blühen kann.“ 

Durch Sonne und Uranus können von Donnerstag bis Samstag in irgendeiner Form Blumen der Weisheit erblühen. Dies kann durch spontane Ideen, wie wir das Leben interessanter, umweltfreundlicher und abwechslungsreicher gestalten können, passieren. Eine Redewendung sagt „Wie die Wurzel, so die Blüten“. Wenn wir nun nicht gut verwurzelt sind, weil wir vielleicht unsere Wurzeln nie gepflegt haben, oder wenn Liebe mit Besitz verwechselt wird, dann können unerwartete Zwischenfälle in diesen Tagen dafür sorgen, dass wir uns plötzlich  entwurzelt fühlen.

Gleichzeitig bildet am Freitag Merkur im Stier ein Sextil zu Neptun in den Fischen. Dieser sanfte Einfluss fördert von Donnerstag bis Samstag pragmatisches, realitätsbezogenes und einfühlsames Denken und Kommunizieren. Möglich ist, dass in diesen Tagen Intuition und Empfindsamkeit über das, was der Erde und uns Menschen gut tut, erhöht ist. Im schwierigeren Erleben muss man aufpassen, dass man die Dinge nicht aus Bequemlichkeit beschönigt. 

Merkur im Stier steht am Sonntag im Trigon zu Pluto im Steinbock und am Montag der folgenden Woche im Quadrat zu Jupiter im Wassermann.  Dadurch gestalten sich von Samstag bis Dienstag der folgenden Woche in einer ersten Phase Denken und Kommunizieren tiefgründig, erneuernd, aber auch machtvoll und manipulierend. In einer zweiten Phase kommt eine zukunfts- und wachstumsorientierte Komponente hinzu, die leicht dazu führen kann, dass zu viel versprochen wird oder Wahrheiten verdreht werden. Der Kosmos hat weise dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, bildet doch am Montag die Stier-Sonne ein Quadrat zu Saturn. Das heisst, es wirkt schon ab Sonntag ein ernsthafter Wind, der zur Räson zwingt.

 

 

Die Woche vom 3. bis zum 9. Mai 2021 – Vernünftig grosszügig sein

Am Montag bildet die Stier-Sonne ein Quadrat zu Saturn im Wassermann und Merkur im Stier ein Quadrat zu Jupiter im Wassermann. Diese widersprüchlichen Einflüsse können sich Montag und Dienstag durch einen inneren Zwiespalt äussern. Im Aussen kann es sein, das man zwischen die Fronten unterschiedlicher Standpunkte gerät, die durchaus mit einer offenen Geisteshaltung einer Lösung zugeführt werden können. Möglich ist auch, dass uns Hindernisse in den Weg gelegt werden. Wie auch immer, es empfiehlt sich, Machtkämpfe zu vermeiden und sich gleichzeitig aber auch davor zu hüten, auf grossspurige Worte hereinzufallen. Es kann aber auch sein, dass sich das, was uns anfänglich nicht passt, später als ein Segen entpuppt. Weitere Varianten sind, dass Menschen, die zu viel oder zu wenig Verantwortung übernommen haben, an ihre Grenzen kommen oder umgekehrt in die Pflicht genommen werden. Seien wir also integer, hilfsbereit und souverän, was nicht heisst, sich benutzen oder gängeln zu lassen. 

Am Donnerstag bildet die Venus im Stier ein Trigon zum rückläufigen Pluto im Steinbock und am Samstag ein Quadrat zu Jupiter im Wassermann. Dadurch stehen in einer ersten Phase von Mittwoch bis Samstag inprivaten, geschäftlichen und bilateralen Beziehungen die Finanzen und Ressourcen im Fokus. Es ist möglich, dass sowohl über enorme Gewinne als auch über genau das Gegenteil, nämlich enorme Schulden und Verluste diskutiert wird. Denkbar ist, dass grosszügige Kredite versprochen werden, um beispielsweise nach Umweltkatastrophen Zerstörtes wieder aufzubauen oder auch, um die Wirtschaft im Zuge der Auswirkungen des Corona-Virus wieder auf Kurs zu bringen. In einer zweiten Phase kommt überlappend von Freitag bis Sonntag ein grosszügiger Wind zum Tragen, indem beispielsweise Vorhaben finanziell unterstützt werden. Venus und Jupiter führen jedoch leicht zu einer Überschätzung der Möglichkeiten und zu Fehleinschätzungen. Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden, hüte man sich vor zu grossen Versprechungen und finanziellen Risiken und überlege sich auch bei noch so verlockenden Gelegenheiten, was langfristig sinnvoll und erfüllend ist und was nicht.  

 

 

Die Woche vom 10. bis zum 16. Mai 2021 – die Dinge beim Namen nennen

Am Dienstag bildet Merkur in den Zwillingen ein Sextil zu Chiron im Widder und am Mittwoch Mars im Krebs ebenfalls ein Quadrat zu Chiron im Widder. Dadurch gestaltet sich von Montag bis Mittwoch die Handlungsweise gefühlsbetont, abwägend und zugleich verletzlich, was nicht heisst, dass keine Schritte unternommen werden können, um Aktionsspielräume zu erweitern. Denkbar ist, dass einem bewusst wird, was man „falsch gemacht“ hat oder umgekehrt, was man allenfalls jahrelang stillschweigend geduldet hat. 

In den Tagen vor und nach dem Neumond vom Dienstag fällt es leichter als sonst, die Dinge beim Namen zu nennen und im Potenzial Unterschiedliches zu versöhnen. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, die Dinge, die einen beschäftigen, auch innerlich zu verdauen. Es ist weise, sich in Beziehungen mit Herz und Seele einzulassen, doch noch wichtiger ist es, sich dabei immer selbst treu zu bleiben. 

Erleichterung beschert überlappend das Sextil zwischen Mars im Krebs und Uranus im Stier und das Trigon zwischen Merkur in den Zwillingen und Saturn im Wassermann, das am Mittwoch exakt ist. Diese Einflüsse begünstigen von Dienstag bis Donnerstag klares und objektives Denken und Kommunizieren sowie zukunftsorientiertes Handeln. 

Am Donnerstag bilden Sonne und Lilith im Stier ein Sextil zu Neptun in den Fischen. Dieser sanfte und zugleich enorm starke Einfluss fordert von Mittwoch bis Freitag dazu auf, weibliche und männliche Kräfte ebenbürtig zu behandeln. Dort, wo beispielsweise versucht wird, mit technischen und wissenschaftlichen Methoden allein die Natur zu beherrschen, führt dies zu grossen Schäden. Auf der erlösten Ebene sind Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft, Intuition und Phantasie erhöht, was dazu beiträgt, im Einklang mit der Natur und ihren Gesetzen zu handeln. 

Da Mars im Krebs am Samstag ein Quinkunx zu Saturn im Wassermann bildet, ist es im Positiven von Donnerstag bis Samstag selbstverständlich, Rücksicht auf das Bedürfnis nach Geborgenheit und Schutz von Kindern, Familien und Völkern zu nehmen, wobei auch   strukturelle Anpassungen im Bereich der Arbeit und der Leistungen damit verbunden sein können. Zu schwierigen Ereignissen kommt es dort, wo beispielsweise die Polizei oder Beamte mit ihren Kontrollen übertreiben. 

 

 

Die Tage vom 17. bis zum 20. Mai 2021 – Veränderungen zulassen

Am Montag bildet die Stier-Sonne ein Trigon zum rückläufigen Pluto im Steinbock. Dieser machtvolle Einfluss erleichtert es bis Mittwoch, Veränderungen in Strukturen und Systemen zuzulassen oder einzuleiten. Da Pluto rückläufig ist, lohnt es sich, Angelegenheiten, die geklärt werden müssen, nicht einfach unter den Tisch zu kehren. Dies auch deshalb, weil wir uns damit um unsere Entwicklungschancen bringen. Es braucht sich dabei beileibe nicht immer um dramatische Angelegenheiten zu handeln; vielleicht entschliesst man sich lediglich, seine Essgewohnheiten oder das Konsumverhalten zu verändern. Eine andere Manifestation ist eine erhöhte Tendenz zu Machtkonflikten, oftmals auch deshalb, weil man Angst hat, den Status Quo aufzugeben. Dies führt überall dort, wo keiner nachgeben will oder die Macht des Stärkeren rücksichtslos angewendet wird, zu schwierigen Situationen.  

 

Die Venus, die sich aktuell in den Zwillingen befindet, regiert über den Stier. Nach einer langen Zeit der Unsichtbarkeit ist sie nun wieder kurz nach Sonnenuntergang als Abendstern zu bewundern. Es ist, als ob die Göttin der Liebe, Harmonie und Gerechtigkeit in den letzten Tagen der Berichtsperiode das Zepter in die Hand nimmt, bildet sie doch am Dienstag ein Sextil zu Chiron im Widder und zum aufsteigenden Mondknoten in den Zwillingen sowie am Donnerstag ein Trigon zu Saturn im Wassermann. Wir leben in einer Zeit, in der überholte Verhaltensmuster erkannt und abgestreift werden können wie ein zu klein gewordenes Kleid. Das kann bedeuten, dass, wenn man plötzlich realisiert, manipuliert oder gar benutzt worden zu sein, dies nicht mehr zulässt und auch demgemäß kommuniziert. Vielleicht erkennen wir auch, wie wichtig es in zwischenmenschlichen Beziehungen ist, Wissen miteinander zu teilen. In diesem Sinne sind die letzten Tage der Berichtsperiode bestens dafür geeignet, nicht nur finanzielle, sondern vor allem soziale Wertmassstäbe und Regeln zu diskutieren. Dort, wo dies nicht möglich ist, wird es weiser sein, auf Distanz zu gehen. Wer diese Entwicklungschancen packt, darf sich glücklich schätzen.   

 

Die Sonne wechselt am Donnerstag um 21.38 Uhr in die Zwillinge. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.

 

 

© Ruth Siegenthaler

16. April 2021 

 

Lektorat: Helga Eichner, München D