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Gedanken in der Löwe-Periode 2022

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von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

 

Herzlichkeit, Liebe und Lebensfreude  

 

Die Sonne wechselt am 22. Juli 2022 um 22.08 Uhr in den Löwen. Dieser Titel kommt in unserer Zeit oberflächlich betrachtet absolut schräg daher. Dennoch ist es das Weiseste, die Lebensfreude nicht zu vergessen und unserem Herzensfrieden Sorge zu tragen. Dies zum einen deshalb, weil uns auf der energetischen Ebene der Löwe dazu einlädt, sowohl das göttliche Kind als auch den Helden in uns zu entdecken, Qualitäten, die uns dazu befähigen, authentisch und mutig das Leben zu meistern. Zum anderen ist es so, dass mit einer herzlichen, liebenden und in sich ruhenden Haltung unser Magnetismus erhöht ist, und gerade damit leisten wir in diesen wilden Zeiten den wirksamsten Beitrag zum eigenen und zum Wohl der Erde. Der Punkt ist, dass je mehr Menschen dies tun, desto schneller werden sich die Dinge zum Besseren wenden.

 

In der Berichtsperiode aktiviert die Sonne das Quadrat zwischen Uranus im Stier und dem rückläufigen Saturn im Wassermann, das zum vierten und letzten Mal am 4. Oktober 2022 genau ist. Dieser Einfluss, der seit Februar 2021 Überholtes wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen lässt und uns gleichzeitig mit Neuerungen überrumpelt, wird in der Berichtsperiode zunehmen. Wir müssen uns also weiterhin im Weltgeschehen auf schwierige Ereignisse einstellen, die jedoch im Potenzial eine neue Ära einleiten. Im individuellen Erleben können durch Erkenntnisse oder auch Geschehnisse unvermittelt innere und äussere Strukturen zusammenbrechen, die uns dazu zwingen, Bequemlichkeitszonen zu verlassen und neue Gestade zu erobern.  

 

Pluto im Steinbock ist bis zum 8. Oktober, Saturn bis zum 23. Oktober und Neptun bis zum 4. Dezember 2022 rückläufig. Das bedeutet, wir befinden uns in den verschiedensten Bereichen einer kollektiven Überarbeitungsphase. Am 28. Juli 2022 tritt nun auch noch Jupiter seine rückläufige Phase an, die bis zum 23. November 2022 dauert. Der rückläufige Jupiter leitet dort Korrekturen ein, wo Masslosigkeit und Egoismus das Sagen haben. Im Zusammenspiel mit der Sonne im Löwen, dem Zeichen der Könige und Herrscher, muss damit gerechnet werden, dass Skandale um Persönlichkeiten, die das Recht zu ihren Gunsten verbogen haben, auffliegen. Was jedoch der Kosmos von uns will, ist, in diesem Zeitraum unser äusseres Wachstum und die Expansion von Projekten auf ihre Sinnhaftigkeit und ihre Ethik zu überdenken. 

 

Zusammenfassend geht es darum, Verantwortung für unsere Zukunft zu übernehmen und als Architekten diese Zeit mitzugestalten, auch wenn uns äusserlich oft die Hände gebunden sind. Dies ist nicht so schlimm, wie wir meinen, denn unsere Gedanken und Gefühle können weit mächtiger und nachhaltiger sei als unsere Taten. Um in unserer Kraft und in unserer Autonomie zu bleiben, ist es wichtig, dass wir Zuflucht zu unserer inneren Sonne und unserer inneren Erde nehmen, die uns den Weg weisen.     

 

 

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen

 Diese Einflüsse tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Juli 2022 – Die Löwe-Periode beginnt lebendig

Die Sonne wechselt am Freitag um 22.08 Uhr in den Löwen. Über den Löwen regiert die Sonne, die im menschlichen Körper im Herzen inkarniert ist. Nun, gleich zu Beginn der Berichtsperiode begünstigt Merkur, der Botschafter der Sonne, Löwe-Qualitäten oder präziser ausgedrückt Feuer-Qualitäten, die mit Willen, Enthusiasmus und Wachstum zu tun haben.

Dies deshalb, weil am Sonntag der Löwe-Merkur ein Trigon zu Jupiter im Widder bildet. Dieser Einfluss begünstigt von Samstag bis Montag der folgenden Woche zuversichtliches, herzliches und zukunftsorientiertes Denken und Kommunizieren, das auch darauf ausgerichtet sein kann, für andere ein gutes Wort einzulegen. Im schwierigeren Erleben haben jedoch Überheblichkeit und Grössenwahn das Sagen. Da sich am Montag die Krebs-Venus im Quadrat zu Jupiter befindet, gilt es achtsam zu sein, dass man aus der Begeisterung heraus nicht zu viel verspricht, keine unrealistischen Versprechungen abgibt oder darauf hereinfällt. Die richtigen Entscheidungen fällen wir, wenn wir aus unserer Mitte heraus handeln oder eben nicht handeln und uns auch nicht blenden lassen.

 

Die Woche vom 25. bis zum 30. Juli 2022 – Widersprüchliche Kräfte führen zu Pattsituationen oder zu einer bewusst vollzogenen Wende

Am Donnerstag ist Neumond im Löwen, und ausgerechnet an diesem Tag wird Jupiter im Widder rückläufig. Da Jupiter, der Planet des Wachstums und Vertrauens, sich wegen seines Richtungswechsel die ganze Woche kaum bewegt, lässt sich auch auf Erden nicht viel bewegen. Jupiter fordert uns bis zum 23. November 2022 auf, uns über unser Wachstum sowie über den Sinn unseres Lebens Gedanken zu machen. Da auch Saturn, Neptun und Pluto rückläufig sind, geht es grundsätzlich darum, in den kommenden Monaten Angelegenheiten zu überarbeiten. Im Widerspruch dazu spornen uns Merkur, Venus und Mars dazu an, aktiv zu sein. Das Zusammenspiel dieser widersprüchlichen Einflüsse kann zu Pattsituationen führen, die wir im individuellen Erleben vermeiden können, wenn wir die Kräfte von Merkur, Venus und Mars dafür einsetzen, konzentriert das zu tun, was die Situation erfordert.  

  

Venus im Krebs bildet am Montag ein Quadrat zu Jupiter im Widder. Am Dienstag sind gleich zwei Aspekte genau, nämlich Merkur im Widder im Quadrat zu Mars im Stier und Uranus in Konjunktion mit dem aufsteigenden Mondknoten im Stier. - Die Herausforderung der Zeit besteht grundsätzlich in der ganzen Woche darin, zu den eigenen, individuellen Werten und zur eigenen Würde zu stehen, eine Haltung, die um die enorme Vielfalt des Lebens weiss und nicht nur die eigenen Interessen, sondern das Wohl aller umfasst. Da sich die Geister in dieser Zeit extrem scheiden, muss man mit der Skepsis anderer rechnen.  Montag und Dienstag wirkt eine grosszügige Atmosphäre in Partnerschaften und finanziellen Angelegenheiten, was dazu führen kann, dass man zu viel Geld ausgibt oder Dinge verspricht, die man nicht halten kann. 

Gut beraten ist, wer in Entscheidungsprozessen das Pro und Contra sorgfältig analysiert und abwägt, was nachhaltig und sinnvoll ist. Da von Dienstag bis Donnerstag die Tendenz erhöht ist, Meinungen nicht unbedingt taktvoll, sondern taktlos hinauszuposaunen, beherzige man die Redensart «die Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste». Es bringt nichts, sich darüber zu ärgern, dass vielleicht das, was man anstrebt, die vorhandenen Möglichkeiten übersteigt oder nicht mit dem kompatibel ist, was unser Umfeld will. Weiser ist es, selbst die Veränderungen für ein erfülltes Leben einzuleiten. 

Am Mittwoch bildet der Löwe-Merkur ein Trigon zu Chiron im Widder und am Donnerstag, am Tag des Neumondes, ein Quadrat zu Uranus am aufsteigenden Mondknoten, und: Jupiter steht still! Diese starken Einflüsse leiten eine markante Wende ein, die dann fliessend verläuft, wenn wir in unserer Mitte bleiben und nichts tun, was uns von uns wegführt. Dennoch können sich in diesen Tagen die Blockaden häufen oder auch überraschende Dinge geschehen. Da sich Denken und Kommunizieren sehr schnell gestalten, ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auf der individuellen Erlebnisebene ist es denkbar, dass Ereignisse geschehen oder uns Erkenntnisse in den Schoss fliessen, die uns in den Tagen vor und nach dem Neumond am Donnerstag die Augen dafür öffnen, von welchen gesellschaftlichen Konventionen es sich zu befreien gilt, die uns an die Vergangenheit binden. Wenn uns Entscheidungen schwer fallen, dann mag es hilfreich sein, sich an die Vergänglichkeit der materiellen Werte zu erinnern. Im Weltgeschehen können sich die Ereignisse überschlagen. 

 

Der Abschluss dieser Woche gestaltet sich fulminant. Der Löwe-Merkur steht am Sonntag in Opposition zum rückläufigen Saturn im Wassermann, die Krebs-Venus im Quadrat zu Chiron im Widder und die Löwe-Sonne im Trigon zum rückläufigen Jupiter im Widder. - Dadurch weht von Samstag bis Montag der folgenden Woche ein gefühlsbetonter und empfindsamer Wind in Beziehungen und im Umgang mit Werten und Ressourcen.Grundsätzlich geht es darum, Wachstumsansprüche auf das Machbare und Sinnvolle zu reduzieren sowie Moral und Ethik zu überdenken. Die Tendenz zu überempfindlichen Reaktionen ist erhöht, weil alte, seelische Verletzungen und auch erlittene Ungerechtigkeiten, die sich Menschen gegenseitig zugefügt haben, zur Sprache kommen. Anspruchsvoll sind diese Tage deshalb, weil sich Denken und Kommunizieren schleppend gestalten und weil es nicht leicht ist, sich auf der gleichen Wellenlänge zu finden. Zusätzlich haben die Kritiker Hochkonjunktur und: Kritik hat immer auch zwei Seiten. Im Potenzial werden Prozesse durch konstruktive Kritiker, die den Mut haben, auf Ungereimtheiten hinzuweisen, vorangetrieben. Im schwierigeren Erleben haben die Zyniker das Sagen, die keine andere Meinung gelten lassen und in allem ein Haar in der Suppe finden, so dass sich nichts bewegen lässt. 

 

 

Die Woche vom 31. Juli bis zum 7. August 2022 – Mit Konzentration die Ungeduld bändigen

Bis Dienstag klingen die beschriebenen Einflüsse der Vorwoche nach. Seien wir uns bewusst, dass die Löwe-Sonne die individuelle Selbstentfaltung fördert, jedoch im Zusammenspiel mit dem rückläufigen Jupiter im Widder keine unangemessenen Egoansprüche. 

Am Montag kommt eine frische Strömung hinzu, die wir dem Stelldichein von Mars und Uranus am aufsteigenden Mondknoten im Stier zu verdanken haben. Dadurch gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise bis Mittwoch spontan, direkt, pragmatisch und gleichzeitig auch zukunftsorientiert. Mars und Uranus sind nicht gerade Planeten, die zu Kompromissen neigen, deshalb greift am Dienstag und Mittwoch die Venus im Sextil zu diesen beiden Planeten vermittelnd ein. Dies kann sich so äussern, dass es nicht nur hart auf hart zugeht, sondern nach Kompromissen gesucht wird. Dennoch besteht die Gefahr, dass die Ungeduld überhandnimmt und man schneller voran möchte, als dies in der Realität möglich oder erlaubt ist, bspw. durch zu schnelles Autofahren. Im Weltgeschehen ist durch diese Einflüsse die Gefahr zu Terroranschlägen erhöht. Der Schlüssel, um diese starken Kräfte zu bändigen, sind Konzentration und Besonnenheit. Sei dies nun im Weltgeschehen oder im individuellen Erleben: Gesamthaft gesehen geht es darum, nicht in ausgedienten Geleisen weiterzufahren, sondern offen zu sein für neue Werte und Lebensformen.

 

Am Freitag bildet die Venus im Krebs ein Quinkunx zum rückläufigen Saturn im Wassermann und am Sonntag ein Trigon zum rückläufigen Neptun in den Fischen. Die Tage von Donnerstag bis Sonntag sind nicht unbedingt dazu da, grosse Abenteuer zu unternehmen, sondern sich vielmehr Ruhe zu gönnen, damit sich Körper, Geist und Seele erholen können.

 

Die Woche vom 8. bis zum 14. August 2022 – den Faden des Schicksals weiterspinnen

Am Montag bildet die Löwe-Sonne ein Trigon zu Chiron im Widder und am Dienstag steht die Venus im Krebs in Opposition zum rückläufigen Pluto im Steinbock. - Die Themenkreise drehen sich bis Mittwoch um materielle und immaterielle Werte sowie Rechte und Pflichten in privaten und geschäftlichen Beziehungen. Die allgemeine Stimmungslage ist empfindsam, was sich so äussert, dass man sowohl verletzlicher als auch verletzender reagiert, wodurch der klare Blick für das, was wirklich wichtig ist, verloren gehen kann. Gut beraten ist, wer sich fragt: Habe ich den Mut, all das loszulassen, was nicht Liebe ist? Gebe ich mir selbst die Liebe und die Wertschätzung, die ich brauche, oder setze ich mich und andere unbewusst ständig herab, weil ich nichts anderes kenne?

Die Sonne bildet am Mittwoch ein Quadrat zum aufsteigenden Mondknoten im Stier und am Donnerstag ein Quadrat zu Uranus in diesem Zeichen. Ebenfalls am Donnerstag steht der pragmatische Mars im Stier im Sextil zum rückläufigen Neptun in den Fischen. - Die Tage von Dienstag bis Freitag sind also gut geeignet, um Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges Revue passieren zu lassen. Wenn man nicht im Gewesenen hängenbleibt, sondern den Faden des Schicksals weiterspinnt, kann daraus eine Klarheit resultieren, die uns hilft, geduldig, realistisch und hilfsbereit zu handeln. Es kann aber auch sein, dass gar nichts getan wird, was nicht negativ zu sein braucht.

Beim Vollmond am Freitag befinden sich im Guten wie im Schlechten viele Dinge auf einem Höhepunkt. Es gibt Kräfte, die alles tun, um uns in eine programmierte, künstliche Zukunft zu drängen, die die Gefahr in sich birgt, dass wir schleichend unsere Autonomie aufgeben. Einen konstruktiven Kontrapunkt können wir setzen, indem wir uns mit der Erde, der Agrikultur und all dem, was uns wirklich nährt, auseinandersetzen und uns zugleich bemühen, das Wissen unserer Vorfahren, bspw. über das Wasser, in die Gegenwart zu bringen. Wer zudem bereit ist, für seine Zukunft die Verantwortung zu übernehmen und nicht erwartet, dass der Staat alle Probleme löst, bewahrt sich sein Recht auf Freiheit.    

Diese Prozesse werden fortgesetzt durch den rückläufigen Saturn, der am Sonntag in Opposition zur Löwe-Sonne steht und vom Stier-Mars im Trigon zum rückläufigen Pluto im Steinbock. - Saturn greift von Samstag bis Montag der folgenden Woche dort regulierend ein, wo wir uns im individuellen Erleben Zielen widmen, die uns von uns selbst wegführen. Saturn fordert uns im Positiven auf, uns zu strukturieren und zu disziplinieren, was uns dazu befähigt, Ziele, die mit unserem Herzen identisch sind, zu verfolgen. Mars und Pluto tragen dazu bei, dass Vorhaben kraftvoll, pragmatisch und realistisch zugleich angestossen werden können. Es muss sich dabei nicht nur um zukunftsorientierte Projekte handeln – im Gegenteil: Im Zusammenspiel mit den oben skizzierten Einflüssen ist es eher denkbar, dass Systeme umstrukturiert werden, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Im schwierigeren Erleben überwiegen die materiellen Aspekte, und es wird Druck auf Schwächere ausgeübt. Auf der äusseren Erlebnisebene ist in diesen Tagen die Tendenz zu Autoritätskonflikten und zu hartherzigen Massnahmen erhöht. 

 

Die Woche vom 15. bis 21. August 2022 – Werte und Beziehungen sollten Sinn machen

Zu Beginn der Woche ist die allgemeine Stimmungslage ernsthaft und kraftvoll zugleich und da und dort eher frustrierend, wenn sich die Dinge nicht wie gewünscht entwickeln. 

Hilfreich ist, dass von Montag bis Mittwoch im Denken und Kommunizieren gleichzeitig ein pragmatischer und flexibler Wind weht, der es erleichtert, Neuerungen, die einen praktischen Bezug zur Realität haben, zu analysieren. Diese Tendenzen sind dem Trigon zwischen Jungfrau-Merkur und Uranus im Stier zu verdanken, das am Dienstag genau ist. Es kann auch darum gehen, Wahrheiten sowie ethische, kulturelle und religiöse Wertvorstellungen und Weltbilder, die uns nicht mehr nähren oder sogar Schaden anrichten, den neuen Verhältnissen anzupassen. Es ist durchaus möglich, dass grosse Zusammenhänge und der tiefere Sinn von Geschehnissen erkannt werden, was dazu beiträgt, Handlungsstrategien zu optimieren. Voraussetzung ist allerdings, dass beteiligte Parteien bereit sind, in der einen oder anderen Weise nachzugeben und zu akzeptieren, dass oft nicht alle Forderungen, so berechtigt sie auch sein mögen, erfüllt werden können. 

 

Am Donnerstag macht die Krebs-Venus ein Trigon zum rückläufigen Jupiter im Widder und der Jungfrau-Merkur ein Quinkunx zum rückläufigen Saturn im Wassermann. Venus und Jupiter im Element Feuer schüren von Mittwoch bis Freitag eine grosszügige, empathische, vertrauensvolle und wachstumsorientierte Atmosphäre, die dann glücklich zum Tragen kommt, wenn Beziehungen und der Umgang mit Werten auch Sinn machen. Dort, wo Egoansprüche das Sagen haben oder übertrieben wird, muss mit Schwierigkeiten gerechnet werden. Bescheidenheit und eine sorgfältige Analyse der nüchternen Fakten ist der Schlüssel zum guten Gelingen. 

Wer Löwe-Qualitäten herzlich und souverän zum Ausdruck bringt, dem macht der Quinkunx-Aspekt der Sonne zum rückläufigen Pluto im Steinbock vom Freitag nicht viel aus. Menschen jedoch, die nicht gewohnt sind, sich anzupassen, sollten sich darauf einstellen, dass von Donnerstag bis Samstag kleinere oder grössere «Opfer» gefordert sind. Dies ist nicht umsonst, erhält man doch durch eine bescheidene Haltung oftmals etwas Grösseres. Am Sonntag steht Merkur in Opposition zum rückläufigen Neptun in den Fischen und am Montag im Trigon zum rückläufigen Pluto im Steinbock. 

Von Samstag bis Montag der folgenden Woche stehen also tiefgründiges Denken und Kommunizieren auf dem Programm, das sowohl zu neuen Einsichten als auch zu Verwirrungen führen kann. Deshalb ist es weiser, sich nicht verbindlich festzulegen. 

 

 

Montag und Dienstag, 22. und 23. August 2022 – souverän und herzlich denken 

Die Löwe-Periode endet so garnicht löwemässig, sondern mit einem Hang zu tiefgründigem Denken und Kommunizieren. Dies deshalb, weil Merkur in der Jungfrau am Montag in Opposition zum rückläufigen Pluto im Steinbock steht. Es kann zu Streitgesprächen kommen. Wie auch immer, es ist gut, wer auch in den letzten Stunden der Löwe-Periode souverän und herzlich denkt und sich nicht mit Worten verbiegt, wenn das Herz etwas anderes sagt. 

Die Sonne wechselt am Dienstag um 5.17 Uhr in die Jungfrau. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität. 

 

Ruth Siegenthaler

18. Juli 2022

Lektorat: Helga Eichner, München D