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Gedanken zur Zeitqualität in der Löwe-Periode 2026

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von Ruth Siegenthaler.

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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler. 

 

Sei wahrhaftig und du selbst

Die Sonne wechselt am 22. Juli 2026 um 21:14 Uhr in den Löwen. Der Löwe ist ein fixes Feuerzeichen und hat die Gabe, sich selbst und seinen Zielen treu zu bleiben. Im schwierigen Erleben wird stur an Status und dem, was man im Leben erreichen will, festgehalten. Dieses Streben kann sich in der Berichtsperiode so äussern, dass sowohl der Ehrgeiz mobilisiert wird, das Beste aus seinem Leben zu machen, als auch der Machthunger, aus jeder Situation als Gewinner hervorzugehen. Doch da Jupiter im Löwen wegen seiner Nähe zur Sonne vom 16. Juli 2026 bis zum 14. August 2026 nicht sichtbar ist, empfiehlt es sich dringend, Glaubensgrundsätze und Wachstumspläne zu läutern und sich auf das zu besinnen, was zu einem echten und nachhaltigen Wachstum führt. Sonne und Jupiter, beides Feuerplaneten, befinden sich beim Vollmond am 29. Juli 2026 in Konjunktion. Im Zusammenspiel mit allen Kräften wird in den Tagen vor und nach diesem Vollmond das Feuer geschürt, Grosses zu erreichen. Die Kehrseite sind Übertreibungen und Machtmissbrauch. Bremsend wirkt Saturn, der vom 26. Juli 2026 bis zum 10. Dezember 2026 im Widder rückläufig ist. Während seiner rückläufigen Phase geht es darum, sich mit Neuanfängen, Verantwortlichkeiten, Grenzen und Disziplin auseinanderzusetzen und Korrekturen anzubringen. Auch Neptun im Widder und Pluto im Wassermann sind rückläufig; das heisst, wir befinden uns trotz aller Aufbruchstendenzen gleichzeitig bis zum Ende des Jahres in einer kollektiven Bereinigungsphase.

 

Den Höhepunkt bildet in der Berichtsperiode die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026. In diesen Tagen können sich Tore zu neuen Erkenntnissen öffnen, beispielsweise eine Öffnung in ein bewusstes Sein, das fähig ist, die Dinge aus einer erweiterten Perspektive zu betrachten.

Wem dies gelingt, der mag erkennen, dass löwehafte Ambitionen wie Glück, Vergnügen und Erfolg immer auch einen Gegenpol anziehen, nämlich Unglück, Schmerz und Verlust. Was uns hilft, dieses leidbringende Hamsterrad zu verlassen, ist ein friedliches Sein im Hier und Jetzt. Genau dieser Zustand ist es, der es ermöglicht, aus einer unbegrenzten Intelligenz zu schöpfen, die Kummer und Leid als vorübergehende Phänomene betrachtet. Diese Aussagen sind deshalb von Bedeutung, weil die Mondknotenachse am 18. August 2026 auf die Zeichenachse Wassermann-Löwe wechselt. In diesem Zeitraum wird uns der Kosmos zusammen mit Pluto weitere Lektionen erteilen, in denen es darum geht, man selbst zu sein und gleichzeitig das Ich in den Dienst des Wir zu stellen. 

 

Trotzdem muss in der Berichtsperiode mit sehr schwierigen Ereignissen gerechnet werden. Es kann sein, dass grosse Kehrtwenden stattfinden.

 

 

Die Einflüsse in den einzelnen Wochen

Diese Einflüsse tangieren sie nur, wenn Konstellationen in ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer. 

 

Die Tage von Mittwoch, 22. Juli, bis zum 26. Juli 2026 – sei ein weiser Löwe und lass dich nicht vom Schein blenden

Die Sonne wechselt am Mittwoch um 21:14 Uhr in den Löwen und am Donnerstag bildet sie ein Quadrat zu Chiron im Stier. Merkur steht still, weil er am Donnerstag seine dreiwöchige rückläufige Phase beendet. Im Weiteren verlangsamt Saturn im Widder sein Tempo, weil er am Montag der kommenden Woche rückläufig wird. Das bedeutet: Die ersten Tage der Löwe-Periode sind ungünstig, um Viertausender zu erklimmen, weil es zu Stockungen oder Verspätungen kommen kann. Deshalb ist es klüger, Zeitreserven einzuplanen und sich in Geduld zu üben. Es ist möglich, dass wunde Punkte offengelegt werden, die mit vergangenen Handlungsweisen, erlittenen Ungerechtigkeiten und unserer Geborgenheit zu tun haben. Da bis Dienstag die Tendenz zu empfindlichen Reaktionen erhöht ist, ist es klug, sich nicht unbesonnen ins Kreuzfeuer der Kritik zu begeben. Im Alltag gilt: Sei offen, herzlich und selbstbewusst, doch respektiere deine und die Grenzen anderer. 

Am Freitag macht Merkur im Krebs ein Sextil zur Venus in der Jungfrau. Dieser Einfluss wirkt sich von Donnerstag bis Samstag positiv auf zwischenmenschliche Beziehungen und den Umgang mit den Finanzen aus. Es ist gut, sich zuvorkommend zu verhalten. Doch da die Zeichen auf Aufbruch stehen, ist trotzdem sorgfältiges Vorgehen angesagt, haben doch in der diesjährigen Löwe-Periode sowohl grosszügige als auch gefrässige Löwe-Qualitäten das Sagen. Wichtig ist, sich nicht vom Schein blenden zu lassen. 

Am Samstag bildet der rückläufige Neptun im Widder ein Sextil zu Pluto im Wassermann. Dieser Aspekt begünstigt bis Ende Oktober spirituelles Erwachen, den Durchbruch von neuen Technologien, aber auch den Zusammenbruch von bestehenden Strukturen. Ein erster Anstoss dazu kommt von Mars in den Zwillingen, der am Sonntag einen Spannungsaspekt zu Pluto im Wassermann bildet. Dieser kraftvolle Einfluss begünstigt bis Dienstag der folgenden Woche mutiges, aber leider auch rücksichtsloses Handeln. Gut beraten ist, wer Projekte gradlinig verfolgt und sich, wenn möglich, nicht in Machtkämpfe verstrickt, die immer grössere Kreise ziehen können.

 

Die Woche vom 27. Juli bis zum 2. August 2026 – alles entscheidende Tage

Die Löwe-Sonne stärkt unser sonniges Bewusstsein. Dies wird in der Berichtsperiode intensiviert durch Jupiter, der sich ebenfalls im Löwen befindet. Die wirkenden Kräfte sind in der ganzen Woche so stark, dass diejenigen Menschen am meisten gefahrlos davon profitieren, die mit sich selbst im Reinen sind, Bewusstseinsarbeit geleistet haben und sich mit Begeisterung einer Aufgabe widmen. Die Kehrseite ist, dass dieselben Einflüsse bei unreifen Menschen den Egoismus schüren und leicht zu einer Überschätzung der eigenen Kräfte führen.

Am Montag beginnt Saturn seine rückläufige Phase, die bis zum 10. Dezember 2026 dauert. Wegen seines Richtungswechsels bewegt sich Saturn bis Ende Woche kaum. Dies ist der Grund, weshalb es beispielsweise im Bereich der Arbeit sowie der Pflichten und Verantwortlichkeiten zu Blockaden kommen kann. Solche Ereignisse gilt es als Zeichen von Saturn zu deuten, der dazu auffordert, während seiner rückläufigen Phase das Augenmerk auf Umstrukturierungen und das Aufgleisen von Angelegenheiten zu lenken.

Ebenfalls am Montag bildet die Löwe-Sonne eine Opposition zu Pluto im Wassermann, ein Trigon zum rückläufigen Neptun im Widder und ein Sextil zu Uranus in den Zwillingen. Bis Mittwoch können sich Situationen ergeben, in denen es eine Erleichterung sein kann, auch Dinge aufzugeben, die einem lieb und teuer sind. Diese Worte kommen dramatisch daher, sie sind es aber nicht, weil es sich bei dem, was aufgegeben werden sollte, meistens um Verhaltensmuster handelt, die die eigene Entwicklung behindern. In der Tat braucht es Mut, mit Alltagsroutinen zu brechen und das Leben neu zu sortieren. Hinzu kommt, dass das Umfeld dazu neigt, verärgert zu reagieren, wenn man anders als gewohnt reagiert. Wer stur oder aus lauter Angst in den alten Geleisen weiterfahren will, läuft Gefahr, immer unzufriedener zu werden. Im Weltgeschehen kann es zu grossen Rochaden und Kämpfen kommen, die durchaus auch positive Veränderungen nach sich ziehen werden. Diese enden jedoch überall dort böse, wo eine jede Partei als Gewinner herausgehen will.

Am Mittwoch ereignet sich ein Vollmond im Wassermann. An diesem Tag trifft sich die Sonne mit Jupiter im Löwen und zusätzlich bildet die Venus in der Jungfrau ein Quadrat zu Mars in den Zwillingen. Diese anspruchsvollen Einflüsse stellen von Dienstag bis Freitag vielerorts das Leben auf den Kopf. Jupiter und Sonne wecken den Wunsch, über sich selbst hinauszuwachsen. Da Jupiter wegen seiner Nähe zur Sonne am Nachthimmel nicht sichtbar ist, geht es im scheinbaren Widerspruch zu all den stürmischen Aufbruchstendenzen bis zum 14. August 2026 darum, Glaubensgrundsätze, Wahrheiten und Ziele zu hinterfragen. Hilfreich bei unseren Entscheidungen, was wir tun und was wir lassen sollen, ist, wenn wir darüber reflektieren, welche Spuren einmal von uns bleiben werden, will doch wohl niemand auf ein vertanes Leben zurückblicken. Gleichzeitig legt in den Tagen vor und nach dem Vollmond die ordentliche und hilfsbereite Venus in der Jungfrau Wert auf Sparsamkeit, im Kontrast dazu hasst der weltoffene und neugierige Mars in den Zwillingen die Langeweile. Wer sich liebt, der streitet sich, das mag dazu beitragen, die Dinge locker zu nehmen. Auf einer tieferen Ebene geht es um mehr, haben wir doch die Chance, überholte Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Das heisst, der Umgang mit Liebe, Geld und Fürsorge (Venus in der Jungfrau) sowie Handlungen und die ganze Palette unserer Multitasking-Fähigkeiten (Mars in den Zwillingen) sind nur dann erfolgreich, wenn sie ohne überholte mentale Konditionierungen aus der Kindheit ausgeführt werden.

Am Samstag bildet Merkur im Krebs ein Halbquadrat zu Uranus in den Zwillingen und am Sonntag der aufsteigende Mondknoten in den Fischen ein Sextil zu Chiron im Stier. Diese harmonischen Einflüsse geben Gelegenheit, Erkenntnisse und Geschehnisse zu ordnen. 

 

Die Woche vom 3. bis zum 9. August 2026 – mental loslassen

In dieser Woche sind keine markanten Einflüsse wirksam, was nicht bedeutet, dass nichts läuft. Da Chiron, der verwundete Heiler, am Montag im Stier rückläufig wird, empfiehlt es sich, in den kommenden Monaten die Aufmerksamkeit auch nach innen zu lenken. Auf diese Weise gelingt es leichter, zu fühlen, was es in uns selbst zu heilen und bereinigen gilt, oder umgekehrt, inwiefern wir anderen Menschen in irgendeiner Form helfen können. 

Die Venus wechselt am Donnerstag in die Waage und bleibt in diesem Zeichen bis zum 10. September 2026. In diesem Zeitraum weht ein harmonieliebender und diplomatischer Wind in Beziehungen, was sich günstig auf Friedensverhandlungen auswirken kann. Die Kehrseite ist, dass ausgewichen wird, anstatt sich den Problemen zu stellen. Möglich ist, dass die Sehnsucht nach Harmonie übertrieben wird mit dem Resultat, dass im Namen des Friedens gestritten wird oder gar weitere Kriege angezettelt werden.

Diese Themen gewinnen von Mittwoch bis Samstag an Aktualität, weil die Venus am Freitag Aspekte zum rückläufigen Chiron im Stier und zum aufsteigenden Mondknoten in den Fischen macht. Möglich ist, dass man sich entschliesst, loszulassen und sich zumindest einmal mental aus der Opferrolle zu befreien, was ein gewaltiger Fortschritt ist. Fast unlösbar für Betroffene ist es überall dort, wo kein selbstbestimmtes Handeln möglich ist. 

Der rückläufige Saturn im Widder bildet am Freitag ein Trigon zur Sonne. Die Kräfte von Saturn können sich rigide, menschenfeindlich und durchaus auch positiv strukturierend und ordnend äussern. Möglich ist, dass der Selbstausdruck von Donnerstag bis Samstag etwas gebremst wird. Konstruktiv genutzt dienen allfällige Blockaden dazu, Ziele und Handeln zu überdenken, um stabile Verhältnisse zu schaffen.

Am Sonntag kommt Bewegung in das Leben und in viele Angelegenheiten. Dies deshalb, weil sich Merkur im Löwen ins Quadrat zu Chiron im Stier und die Venus in die Opposition zu Neptun und Pluto begibt. Gedanken und Diskussionen drehen sich vermutlich vorwiegend um Werte, Beziehungen und das, was man liebt und schätzt. Natürlich ist es schön, wenn man etwas bewirken kann. Doch da es ein Ding der Unmöglichkeit ist, die Probleme anderer und der Welt zu lösen, ist es klug, sich nicht in fremde Angelegenheiten hineinziehen zu lassen. 

 

Die Woche vom 10. bis zum 16. August 2026 – Veränderungen in Beziehungs- und Wertangelegenheiten

Durch das Quadrat zwischen Merkur im Löwen und Chiron im Stier kommen bis Mittwoch auch schmerzhafte und lange zurückliegende Angelegenheiten zur Sprache. Möglich ist, dass ohne böse Absicht verletzende Worte fallen, zum Beispiel dann, wenn Daseinsansprüche wegen fehlender Finanzen nicht erfüllt werden können und Existenzgrundlagen gefährdet sind. Achtsames Denken und Kommunizieren trägt dazu bei, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Lösungen zu finden.

Gleichzeitig begünstigt die Waage-Venus in Opposition zu Neptun im Widder und im Trigon zu Pluto im Wassermann tiefschürfende Veränderungen in Finanz- und Beziehungsangelegenheiten. Es ist denkbar, dass Geschehnisse den Gemeinschaftssinn fördern und sich Menschen freiwillig gegenseitig helfen. Das Gegenteil ist auch möglich, nämlich dass Parteien versuchen, den grösstmöglichen Profit herauszuschlagen. Da die Tendenz zu Täuschungen erhöht ist, empfiehlt es sich, keine wichtigen Verpflichtungen einzugehen.

Mars wechselt am Dienstag in den Krebs und bleibt in diesem Zeichen bis zum 28. September 2026. Mars durchquert in diesem Zeitraum das Sternbild Zwillinge, das aus der Tiefe des Himmels das Tierkreiszeichen Krebs beeinflusst. Deshalb gestaltet sich in diesem Zeitraum die Handlungs- und Durchsetzungsweise nicht nur gefühlsbetont, empathisch und beschützend, sondern auch redegewandt und verbal für eine Sache kämpfend. Diese Tendenzen werden am Dienstag durch ein Trigon zwischen Mars und dem aufsteigenden Mondknoten im Krebs angestossen. Im besten Fall werden von Montag bis Freitag Energien des spirituellen Kriegers und Heilers freigesetzt, die dazu beitragen, sich um das Wohl vieler zu kümmern. Im Negativen ist die Gefahr zu kriegerischen Ereignissen erhöht. 

Beim Neumond am Mittwoch handelt es sich um eine Sonnenfinsternis, die bei uns nicht sichtbar ist. An diesem Tag bildet Merkur Aspekte zu Pluto im Wassermann, Neptun im Widder und Uranus in den Zwillingen. Zusätzlich machen die Venus in der Waage ein Sextil zu Uranus im Widder und Mars im Krebs ein Sextil zu Chiron im Stier. Diese starken Einflüsse bewirken, dass sich mit grosser Wahrscheinlichkeit die Ereignisse von Montag bis Freitag überschlagen, was nicht nur negativ zu sein braucht. Es können sich aus dem Nichts heraus Gelegenheiten bieten, Angelegenheiten zu analysieren und über Probleme zu diskutieren. Möglich ist auch, dass es sowohl zu Trennungen kommt und als auch neue Freundschaften und Seilschaften geknüpft werden. Es ist klug, positiv kritisch zu sein und im eigenen Interesse das, was andere Menschen oder die Medien verkünden, nicht kritiklos zu übernehmen.

Ab Freitag beginnt sich der Einfluss von Mars im Krebs im Quadrat zu Neptun im Widder und im Quincunx zu Pluto im Wassermann zu entfalten. Diese Aspekte sind am kommenden Montag exakt. Durch diese Einflüsse gestaltet sich von Freitag bis Mittwoch der kommenden Woche die Handlungs- und Durchsetzungsweise gefühlsbetont und fürsorglich. Das Problem ist, dass es schwierig sein kann, eine klare Richtung zu einzuschlagen und eigene Ambitionen ohne schlechtes Gewissen zu verfolgen. Um in keine undurchsichtigen Manipulationsmanöver zu verfallen und Enttäuschungen zu vermeiden, hilft nur eine sorgfältige Analyse der Situation und der anzustrebenden Ziele.

Im Kontrast dazu beschert die Konjunktion zwischen Merkur und Jupiter im Löwen, die am Samstag genau ist und von Freitag bis Sonntag wirkt, eine zuversichtliche, optimistische, zukunftsorientierte Atmosphäre. Sinnsuchendes und wachstumsorientiertes Denken und Kommunizieren stehen unter guten Sternen. Voraussetzung ist allerdings, dass nicht übertrieben wird und Wahrheiten nicht verbogen werden. 

 

Die Woche vom 17. bis zum 23. August 2026 – Marksteine setzen

Auch in der letzten Woche der Berichtsperiode lädt die Löwe-Sonne dazu ein, sich selbst, seinem Herzen und seinen Zielen treu zu bleiben. Nun, was das Herz anbelangt, so lässt man sich leicht von Emotionen täuschen, die einen in die Irre führen können. Diese Worte sind deshalb wichtig, weil am Montag die Aspekte von Mars im Krebs zu Neptun im Widder und zu Pluto im Wassermann exakt sind. Die Achillesferse dieser Konstellation besteht darin, Angelegenheiten zu verharmlosen und zu manipulieren, anstatt genau hinzuschauen. Und dann kann es passieren, dass unverhofft ein Pfeil die eigene Achillesferse trifft und das eigene Vorwärtsgehen hoffentlich nur vorübergehend lähmt. Im Weltgeschehen können sich diese Konstellationen fatal auswirken, doch auf der individuellen Ebene muss man wissen, dass es kein Handeln ohne Konsequenzen gibt. Der Punkt ist, dass Menschen, die nichts beschönigen, ohne dabei unhöflich zu sein, eine beeindruckende innere Authentizität und Stärke ausstrahlen. Diese Charaktereigenschaften erleichtern es, in irgendeiner Form Marksteine zu setzen, beispielsweise indem individuelle Ziele und die Zusammenarbeit im Team geklärt werden. 

Wie ein Anker in der Brandung wirkt das Trigon zwischen Merkur im Löwen und dem rückläufigen Saturn im Widder, das ebenfalls am Montag exakt ist. Merkur begünstigt kreatives und selbstbewusstes Denken und Kommunizieren und legt Wert auf Disziplin und Ordnung. Im Negativen ist die Tendenz erhöht, das, was andere Menschen oder auch die Medien verkünden, kritiklos oder aus Bequemlichkeit zu übernehmen.

Das Sextil zwischen der Venus in der Waage und Jupiter im Löwen sorgt in den gleichen Tagen dafür, dass die angenehmen Seiten des Lebens nicht zu kurz kommen. Es können sich Gelegenheiten ergeben, in und durch Beziehungen zu wachsen, was sich in einer feurigen Begeisterungsfähigkeit füreinander oder für eine Sache äussern kann.

Am Freitag bildet die Venus in der Waage eine Opposition zum rückläufigen Saturn im Widder. Durch diesen Einfluss fliessen von Donnerstag bis Sonntag die Finanzen und die Emotionen knapper, was je nach Lebenslage Unzufriedenheit und Wut schürt. Der tiefere Sinn dieser Tage ist es, Geben und Nehmen in Beziehungen, seien diese nun materiell oder emotional, so zu gestalten, dass es für alle beteiligten Parteien gerecht ist. Diese Gerechtigkeit erfordert vielerorts kleinere und grössere Reformen, beispielsweise in der Gesetzgebung. Fehlt die Offenheit für neue Perspektiven, so muss vermehrt mit unerwarteten Ereignissen oder gar Trennungen gerechnet werden. Es kann sein, dass in diesen Tagen selbst stabile Beziehungen und bewährte Finanzsysteme ins Wanken geraten.

Am Freitag steht die Sonne im Löwen in Opposition zum aufsteigenden Mondknoten im Wassermann. In den letzten Tagen der Berichtsperiode lädt der Kosmos dazu ein, den Weg von Ich zum Wir zu vollziehen, ohne die eigene Kreativität zu verleugnen. Schwierig wird es für Menschen, die ständig im Mittelpunkt des Geschehens stehen müssen. 

Am Sonntag wechselt die Sonne um 4:20 Uhr in die Jungfrau. Mehr darüber zu gegebener Zeit. 

 

© Ruth Siegenthaler  

20. Juli 2026 

Lektorat: Karin Wendering, Berlin

 

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